SPOILER: Hjorth und Rosenfeldt: Die Menschen, die es nicht verdienen

spoiler

Folgende Zeilen beinhalten Spoiler – bitte nur lesen, wenn man das Buch bereits gelesen hat oder sich nicht an Spoilern stört. 

Im Deutschen gibt es nahezu jedes Wort in zwei Ausführungen – eines für das männliche und eines für das weibliche Geschlecht. Der Arbeiter, die Arbeiterin; der Täter, die Täterin; der Student, die Studentin. Im Englischen gibt es diese Geschlechterunterscheidungen nur selten, hier fällt mir nur Actor und Actress ein. Im Schwedischen wird es vermutlich ähnlich sein, weshalb der Part, in dem der Täter im Interview mit den Bloggerschwestern „Zwillingsseelen“ erklärt, dass er einen Studenten hat, der ein Stipendium fürs MIT bekommen hat, für die schwedische oder englische Leserschaft keine Besonderheit darstellt – noch weniger, wenn kurz danach plötzlich eine StudentIN aus dem Hut gezaubert wird.

In der deutschen Übersetzung kann man da allerdings schon mal stutzig werden, wieso da plötzlich eine Frau ausgeforscht wird, wenn doch von einem StudentEN die Rede ist. Mir ist klar, dass Übersetzer bei solchen Dingen vor einer Herausforderung stehen, dennoch muss man für solche Szenen eine bessere Lösung finden, wenn man dem deutschen Publikum nicht das halbe Buch spoilern möchte.

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