[Notiert #1] Das sind die Highlights im ersten Quartal 2018

Es gibt etliche Highlights auch im kommenden Jahr. Das Krimisofa hat sich durch die Vorschauen der Verlage gewühlt und sich die meisten notiert. Einige davon werden rezensiert, manche nicht. Die Highlights des ersten Quartals des Jahres werden im folgenden Beitrag mit einem kurzen Kommentar hier aufgelistet …

9. Januar: Leonora Christina Skov – Das Inselhaus (btb, 416 Seiten)

Der Klappentext klingt wie eine Mischung aus „Murder Park„, „Das Scherbenhaus“ und so ziemlich alles von Agatha Christie, was bedeutet, dass es meinen Geschmack zu 120% trifft. Ich werde dieses Buch lesen – nicht direkt nach dem Release, aber mit Sicherheit irgendwann 2018; erinnert mich daran, falls ich darauf vergesse 😉

Klappentext: Sieben Menschen, die einander noch nie getroffen haben, werden aus den unterschiedlichsten Gründen zu einem Arbeitsaufenthalt auf eine Insel eingeladen. Wie sich herausstellt: auf eine einsame Insel. In ein Haus aus Glas. Doch warum gerade sie? Und wer ist überhaupt derjenige, der ihnen anonym die Einladung hat zukommen lassen? Wer lässt extra ein Haus für sie bauen? Und warum? Während ihres Aufenthalts geschehen seltsame und unerklärliche Dinge auf der Insel. Immerhin gibt es keine Toten. Zumindest noch nicht …

EBENFALLS 9. Januar: Sarah Bailey – Die Namen der Toten (Penguin, 464 Seiten)

Wenn man liest, dass das Buch aus der Feder einer Kriminologin mit psychologischem Hintergrund stammt, schlägt das Herz gleich höher, selbst wenn der Klappentext eher nach more of the same klingt. Dennoch hat selbst dieser trotz der Kürze seine Momente – ich bin jedenfalls gespannt, wie sich der Rest des Buches liest.

Klappentext: Detective Richard Vega fühlt sich wie in einem schlechten Traum, als nahe der südenglischen Kleinstadt Tunbridge Wells die Leiche eines 15-Jährigen gefunden wird. Denn vor sechs Jahren stand er an derselben Stelle schon einmal über die Leiche eines Teenagers gebeugt, der auf dieselbe Weise getötet wurde. Sitzt der Falsche dafür im Gefängnis? Hat Vega erneut Schuld auf sich geladen? Es wäre nicht der erste Tod, der auf seinem Gewissen lastet. Doch dieses Kapitel seines Lebens versucht er zu vergessen. Bis eines Tages ein Mann vor seiner Tür steht und Antworten fordert …

 

12. Januar: Lisa Jackson: You will pay (Droemer Knaur, 528 Seiten)

Ich habe noch nie etwas von Lisa Jackson gelesen, aber das wird sich ändern, denn der Klappentext hat mich gemeinsam mit dem Cover schon überzeugt. Dieses Buch wird rezensiert werden, denn ich habe es mir bereits reservieren lassen – und ich freue mich schon sehr darauf.

Klappentext: Vor zwanzig Jahren arbeitete eine Gruppe junger Leute den Sommer über als Betreuer in einem Ferienlager. Nachts, wenn ihre Schützlinge im Bett lagen, schlichen sie sich aus ihren Hütten, hatten Sex, feierten wilde Partys mit Alkohol und Drogen, spannen Intrigen bis etwas gründlich schiefging und zwei von ihnen spurlos verschwanden. Heute, zwei Jahrzehnte später, erhalten die Verbliebenen des ehemaliges Betreuer-Teams ein grausiges Foto und dazu die Botschaft »You will pay« …


1. Februar: John Katzenbach: Der Reporter (Droemer Knaur, 432 Seiten)

Zu John Katzenbach habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Ich habe schon herausragende („Der Patient“), aber auch irrsinnig langweilige („Die Anstalt“) Bücher von ihm gelesen. Das Letzte, das ich von ihm gelesen habe, war „Das Tribunal“. Eine Rezension habe ich mir damals allerdings nicht zugetraut, weil das Buch so umfangreich ist und mir damals zu tiefgreifend war –  aber auch verdammt gut.

Klappentext: Malcolm Anderson ist Polizeireporter in Miami, abgebrüht, mit allen Wassern gewaschen. Zunächst ist die ermordete junge Frau nur eine weitere gute Story. Doch alles wird anders, als der Mörder ihn anruft: Der Killer mag Andersons Storys, stellt weitere Morde in Aussicht und will ihm exklusiv Auskunft geben. Und er macht seine Ankündigung wahr. In den folgenden Wochen gibt es weitere Opfer, und jedes Mal bekommt Anderson einen Anruf. Er lässt sich auf das Spiel ein, macht durch seine Reportagen Schlagzeilen, erlangt Ruhm – und bemerkt nicht, dass er genau deshalb das nächste Opfer des Killers werden könnte …

12. Februar: Jobien Berkouwer – Summer Girls (Penguin, 352 Seiten)

Auch hierauf bin ich gespannt. Titel und Cover versprühen einen Chevy Stevens Charme und die Location Niederlande macht das Ganze eigentlich nur noch besser.  „Summer Girls“ ist Jobien Berkouwes Debüt, sie ist selber Profilerin, was zumindest eine Geschichte mit fundiertem Fachwissen verspricht.

Klappentext: Die Profilerin Lot van Dijk wird aus Amsterdam in eine verschlafene Gemeinde auf dem Land versetzt. Die männlichen Kollegen nehmen die junge Frau nicht ernst, und abgesehen von ausgebrochenen Pferden gibt es für die Polizei nur selten etwas zu tun. Doch dann wird in einer Waldhütte nach einem Sturm eine Leiche gefunden. Lot sieht ihre Chance, sich zu behaupten, und erstellt ein Täterprofil. Es weist eindeutig auf einen Serienkiller hin, aber sie wird nur müde belächelt. Bis im Wald ein zweites ermordetes Mädchen gefunden wird. Denn nun liegt es an Lot, den Mörder aufzuhalten, bevor er sein nächstes Opfer findet …

19. Februar: J.S. Monroe: Finde mich – bevor sie es tun (Blanvalet, 448 Seiten))

Blanvalet verbinde ich mit Qualitätsromanen, großartige Autoren wie Charlotte Link oder Marc Elsberg  publizieren dort, mit dessen Büchern ich schöne Stunden verbracht habe. Meine Erwartungen an „Finde mich“ sind also einigermaßen hoch – mal sehen, ob sie erfüllt werden.

Klappentext: Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet.
Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …
Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?


12. März: Richard Laymon: Das Ende (Heyne Hardcore, 320 Seiten))

Ich liebe Richard Laymon. Oder besser gesagt seine Bücher. Von ihm habe ich mit Abstand die meisten im Bücherregal stehen. Das erste war „Das Spiel“. Es ist einfach faszinierend, wie Laymon Horror mit Sex verbunden hat. Ich schreibe in der Vergangenheitsform, weil Laymon mit 54 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist – das Positive daran ist allerdings, dass der deutschsprachige Markt erst spät seine Genialität erkannt hat und seine Bücher bis heute ins Deutsche übersetzt werden. Dass der Klappentext absolut nichtssagend ist, ist mir egal; Laymon steht zwar nicht für hochqualitative und investigativ recherchierte Kost, dafür aber umso mehr für Unterhaltung.

Klappentext: Er wartet auf euch … in schattigen Schluchten … in dunklen Wäldern … er lauert … um euch alles zu nehmen … euer Glück … eure Liebe … euer Leben … Er kommt immer näher … jagt euch … bis zum Ende!

Ebenfalls 12. März: Susanne Jansson – Opfermoor (C.Bertelsmann, 336 Seiten)

Der Klappentext ließ mich sofort an eines von Simon Becketts Büchern denken, das ebenfalls in einem Moor spielt. Auch dort findet der Protagonist eine Leiche. Ich lese Beckett sehr gerne, vor allem die David Hunter Reihe, auch wenn ich „Totenfang“ noch nicht gelesen habe (und auch nicht viel gutes darüber gelesen habe). „Opfermoor“ spielt in Schweden, was das Buch auch noch sehr sympathisch macht.

Klappentext: Ein sagenumwobenes, abgelegenes Moor inmitten der Wälder und Seen Schwedens: Hier entnimmt die junge Biologin Nathalie Proben für ein Forschungsprojekt – und findet kurze Zeit später einen Mann, der brutal zusammengeschlagen im Sumpf liegt. Direkt daneben eine von hand ausgehobene, etwa zwei Meter lange Grube. Ein vorbereitetes Grab? Ein Hinweis auf die Menschenopfer, die in der Eisenzeit hier erbracht wurden? Zusammen mit der Polizeifotografin Maya versucht Nathalie, die Geschehnisse aufzuklären. Dabei stoßen die beiden Frauen auf weitere Leichen im Moor und finden heraus, wie unheilvoll die Bewohner des Ortes in die Vorfälle verstrickt sind … Opfermoor ist ein suggestiver Spannungsroman der Extraklasse. Das zwischen Faszination und Unheil schillernde Moor wird dabei selbst zu einer Hauptfigur. Seiner Präsenz und Sogwirkung kann sich der Leser nur schwer entziehen.

19. März: Beate Maxian: Tod in der Kaisergruft (Goldmann, 352 Seiten)

Beate Maxian ist eine Klasse für sich. Ihr erstes Buch zur Sarah-Pauli-Reihe, „Tödliches Rendezvous“ war ein Blindkauf von mir und damit hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Danach habe ich alle anderen nach und nach gelesen und warte seitdem sehnsüchtig auf Nachschub. Diesmal dauert es nur etwas mehr als ein halbes Jahr, bis dieser kommt – großartig.

Klappentext: Eine schockierende Nachricht erschüttert das idyllische, sommerliche Wien: Ein Unbekannter hat in der weltberühmten Kaisergruft mehrere Geiseln genommen. Sarah Pauli, Journalistin beim Wiener Boten, befürchtet Schlimmes, als sie vor Ort berichtet. Und ihr Gefühl trügt sie nicht. Der Täter erschießt ohne erkennbaren Grund zwei Menschen, dann sich selbst. Sarah findet heraus, dass eine der Toten eine prominente Wiener Modezarin war. War die Tat etwa ein gezielter Mordanschlag auf die Frau? Und was hat es mit dem rätselhaften Totenkopf auf sich, der auf einem der Särge in der Gruft gefunden wird?

Auf welche Bücher freut ihr euch 2018?

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