[Vorschau #13] mit Jonas Winner – Die Party, D.B. John – Stern des Nordens, Jo Nesbø – Macbeth, Charlotte Link – Die Suche, Hjorth & Rosenfeldt – Die Opfer, die man bringt, Ian Hamilton – Der schottische Bankier von Surabaya

Der Bücherstapel steht hier und wartet darauf, abgearbeitet zu werden. Folgende Bücher werden in den nächsten Wochen in Form einer Rezension auf dem Krimisofa veröffentlicht. Die Klappentexte habe ich schamlos von den Seiten der Verlagsgruppen Random House & Rowohlt, ;geklaut ).
Die Reihenfolge ist nicht endgültig, aber in der Regel wie hier dargestellt.. Die Rezensionstermine sind nur voraussichtlich – Änderungen vorbehalten. 

Jonas Winner: Die Party -Wer Glück hat, stirbt als Erster

Vorab-Kommentar: Jonas Winner hat sich mit „Die Zelle“ in mein Herz geschrieben, denn vor allem das Ende dessen ist an weirdness nicht zu überbieten – das war ebenso in „Murder Park“ und ich hoffe, dass es hier genau so ist. Einfach Hirn aus und los geht’s.

Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

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D.B. John: Stern des Nordens

Vorab-Kommentar: Nordkorea ist ein faszinierendes wie surreales Land. Mit einem Machthaber, dessen Frisur aus einem Comic stammen könnte. Die Menschen, die dort leben sind hingegen weder faszinierend noch skurril, sondern einfach nur arm dran.
Auf „Stern des Nordens“  freue ich mich wahnsinnig, weil ich mich schon sehr lange darauf freue..

Washington DC, 2010: Zwölf Jahre ist es her, dass Jenna Williams‘ Zwillingsschwester an einem Strand in Südkorea spurlos verschwand. Als die CIA die frischgebackene Agentin auf eine geheime Mission nach Nordkorea schickt, ist sie fest entschlossen, die Wahrheit über ihre Schwester herauszufinden.
Ein Dorf in der nordkoreanischen Provinz: Bäuerin Moon kämpft ums Überleben. Als sie ein Hilfs-Paket mit Lebensmitteln aus dem Ausland findet, macht sie den Inhalt auf dem Markt zu Geld. Für ihre Furchtlosigkeit wird sie von den anderen Frauen bewundert, von der Polizei argwöhnisch beobachtet. Als eine der Marktfrauen verhaftet wird, entwickelt sich Moon zur Stimme des Widerstands.
Pjöngjang: Anlässlich einer Beförderung wird die Familiengeschichte des Parteifunktionärs Cho durchleuchtet. Denn Karriere machen darf nur, wer über drei Generationen einen tadellosen Hintergrund nachweisen kann. Was dabei ans Licht kommt, lässt den linientreuen Anhänger Kim Jong-Ils alles in Frage stellen, woran er jemals geglaubt hat. Als Cho die Amerikanerin Jenna Williams kennenlernt, ahnt er nicht, dass sie undercover für die CIA in Einsatz ist. Und welche Ereignisse ihre Begegnung in Gang setzen wird …

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Jo Nesbø: Macbeth

Vorab-Kommentar: Ich habe keine Ahnung von Shakespeare, Jo Nesbø wollte sich aber in dessen Korsett zwängen Ob das gutgeht? Der Klappentext zu Nesbøs aktuellem Werk weiß jedenfalls zu gefallen. Ich bin gespannt wie ein Leintuch.

Er kennt seine Feinde nur allzu gut. Inspector Macbeth ist der taffste Cop in einer maroden Industriestadt im Norden. Einen Deal nach dem anderen lässt er hochgehen, die Drogenbosse beißen sich an ihm die Zähne aus. Doch irgendwann wird die Verlockung zu groß: Geld, Respekt, Macht. Schnell aber wird ihm klar, dass einer wie er, der schon in der Gosse war, niemals ganz nach oben kommen wird. Außer – er tötet. Angestachelt von seiner Geliebten, schafft er sich einen Konkurrenten nach dem anderen vom Hals. In seinem Blutrausch merkt er nicht, dass er längst jenen dunklen Kräften verfallen ist, denen er einst den Kampf angesagt hat.

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Hjorth & Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Vorab-Kommentar: Hjorth und Rosenfeldt haben sich mit dem ersten Teil der Bergman-Reihe in mein Herz geschrieben. Mit Sebastian Bergman, dem unsympathischen Protagonisten, der am Ende des ersten Teils herausfindet, dass seine Kollegin Vanja seine Tochter ist – und seitdem hänge ich an den Wörtern dieser zwei Autoren, die wissen, wie man das Publikum unterhält.

Sebastian Bergman. Kriminalpsychologe. Er ist hochintelligent. Steht vor seiner schwersten Entscheidung. Aber wird er auch das Richtige tun?
Kriminalpsychologe Sebastian Bergman hat sich damit abgefunden, dass er Kommissar Höglunds Team bei der Reichsmordkommission verlassen musste. Er widmet sich seinem Buchprojekt und hält Vorträge, einzig zu Tatortanalytikerin Ursula hat er noch Kontakt. Seine Tochter Vanja will ihn weder sehen noch sprechen. Vanja arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala, sie ermittelt in einer perfiden Vergewaltigungsserie. Als die Reichsmordkommission eingeschaltet und auch Sebastian Bergman hinzugezogen wird, trifft das Team von einst wieder zusammen: Alte Konflikte drohen zu eskalieren. Und der brutale Vergewaltiger schlägt weiter zu. Bei der Suche nach ihm verdichten sich die Hinweise, dass er seine Opfer nicht zufällig auswählt. Doch gleich mehrere Personen scheinen verhindern zu wollen, dass die Verbindung zwischen den Frauen ans Licht kommt und der Täter gefasst wird.

Rezension erscheint am: 19.11.


Charlotte Link: Die Suche

Vorab-Kommentar: Charlotte Link ist nicht gerade bekannt dafür, klassische Räuber-und-Gendarm-Krimis zu schreiben – der Klappentext von „Die Suche“ klingt allerdings genau danach. Auch hierauf bin ich gespannt, zumal ihr aktueller Titel nach „Die Entscheidung„, der mehrheitlich in Frankreich spielt, wieder in England stattfindet. Nachträglich hinzugefügt: Es dürfte sich hierbei um eine Fortsetzung von „Die Betrogene“ handeln;  das macht die Sache noch besser, denn „Die Betrogene“ hat mir außerordentlich gut gefallen.

In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur …

Rezension erscheint am: 26.11.


Ian Hamilton: Der schottische Bankier von Surabaya

Vorab-Kommentar: DefrKrug & Schadenberg Verlag publiziert ausschließlich lesbische Literatur. Und das ließ mich hellhörig werden, weil ich das Konzept sehr spannend finde. Genau so gespannt bin ich auf dieses Buch 

Eine faszinierende Heldin: Ava Lee, die kanadische Wirtschaftsprüferin mit chinesischen Wurzeln, ist so schön wie scharfsinnig und verfügt über ein Charisma, das Frauen wie Männer in Bann schlägt. Sie ist in der Welt des großen Geldes zu Hause und darauf spezialisiert, veruntreutes Vermögen wiederzubeschaffen. Der anfangs wenig lukrativ erscheinende Auftrag einiger Geschäftsleute aus der vietnamesischen Community in Toronto führt die toughe Ermittlerin nach Surabaya und entwickelt sich dort rasant zu ihrem bislang persönlichsten Fall …

Rezension erscheint am: 4.12.

2 Gedanken zu „[Vorschau #13] mit Jonas Winner – Die Party, D.B. John – Stern des Nordens, Jo Nesbø – Macbeth, Charlotte Link – Die Suche, Hjorth & Rosenfeldt – Die Opfer, die man bringt, Ian Hamilton – Der schottische Bankier von Surabaya

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