[Kurzrezension] Harlan Coben: Das Spiel seines Lebens – Myron Bolitar ermittelt (Myron Bolitar – Band #1)

Rasches Handeln ist angesagt für den New Yorker Sportagenten Myron Bolitar: Der Vertrag mit dem Profi-Footballspieler Christian Steele steht kurz vor der Unterzeichnung, da wird Christian verdächtigt, seine Verlobte umgebracht zu haben. Allerdings schwört er, von der spurlos verschwundenen Kathy unlängst noch einen Anruf erhalten zu haben. Auch Kathys Schwester Jessica glaubt nicht an die offizielle Version der Polizei. Sie beauftragt Myron Bolitar, eigene Nachforschungen anzustellen. Und das ist ganz in Myrons Sinne, denn der hat wenig Lust, seinen besten Klienten demnächst im Gefängnis zu besuchen … (© Goldmann)


Spannung. Spaß. Sex. Mit dieser Heiligen Dreifaltigkeit lässt sich der erste Teil der Myron-Bolitar-Reihe zusammenfassen. Man kommt gut durch die knapp 400 Seiten und die Dialoge sind äußerst amüsant geschrieben.

Aber die Story dürfte einem feuchten Traum Cobens entsprungen sein, das Frauenbild ist mit der heutigen Zeit nicht mehr vereinbar. Das fiel bei „Honeymoon“ schon auf, „Das Spiel seines Lebens“ kann das allerdings noch mal mit Bravour toppen. Auch das Cover repräsentiert den Inhalt des Buches – in dem es primär um Sport und Sex geht – nicht im Ansatz.

Wenn Harlan Coben nicht einer meiner Lieblingsautoren wäre, bin ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch bis zum Ende gelesen hätte.

Kurzrezensionen sind Rezension, die im Vorfeld eigentlich nicht geplant waren und für die keine Notizen angelegt wurden. Sie entstehen aus dem Stegreif, wenn mir etwas unter den Nägeln brennt.
Daten zum Buch 

Autor: Harlan Coben
Titel: Das Spiel seines Lebens*
Originaltitel: Deal Breaker
Übersetzung: Gunnar Kwisinski
Seiten: 384
Erscheinungsjahr 1. Aufl.: 2001
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48443-0
Preis Print: 9,99 Euro
Preis Digital: 9,99 Euro
(Preise können abweichen)

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Ein Gedanke zu „[Kurzrezension] Harlan Coben: Das Spiel seines Lebens – Myron Bolitar ermittelt (Myron Bolitar – Band #1)

  1. Tintenhain sagt:

    Die Myron-Bolitar will ich auch immer noch lesen. So richtig habe ich nur keine Lust, eine Reihe zu beginnen. Ich mag Einzelbände lieber. Aber danke für die Warnung, mich hat das in „Honeymoon“ auch schon aufgeregt. Aber nun weiß ich ja, womit ich zu rechnen habe. 😀

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