Abgebrochene Bücher

Folgend eine Liste mit abgebrochenen Büchern inklusive kurzer Begründung.

  • 20.10.2019. Ingar Johnsrud – Der Verräter: Ich habe diese Trilogie bis dato gerne gelesen, wenngleich sie nie zu meinen Lieblingsbuchreihen zählte – und das manifestiert sich im abschließenden Teil leider mehr als deutlich, denn dieser ist an Zähheit nicht zu überbieten. Und wenn ich eines nicht leiden kann, dann sind das Bücher, durch die ich mich durchquälen muss. Nach 366 Seiten abgebrochen.
  • 20.1.2019: J.A.Konrath: Sterbenshauch: Konrath hat den zweiten Teil der Trilogie leider verschlimmbessert. Anstatt den Fokus, wie beim ersten Teil, auf Phineas Troutt zu legen, will er anscheinend an die Jack-Daniels-Reihe anknüpfen und stellt Jack Daniels viel zu sehr ins Zentrum. Ewig schade, denn der erste Teil von Phineas Troutt gefiel mir sehr gut.
  • 24.12.2018, Julia Heaberlin: Paper Ghosts: Geschrieben im Tempo einer Weinbergschnecke hat dieses Buch nie die Sogwirkung entwickelt, die ich erwartet habe. Es ist einfach nur ein Roadtrip mit einer vermeintlichen Protagonistin, die nicht nur unsympathisch ist, sondern auch jegliches Charisma vermissen läst. Für einen Thriller, der aus der ersten Person erzählt wird, nicht die besten Voraussetzungen.
  • 21.11.2018: Anonymous: Codename Eisvogel. Der Klappentext verspricht viel und hält es nicht mal ansatzweise. Die Story mit dem Pornostar, der eine Affäre mit dem zukünftigen US-Präsidenten hatte, spielt im ersten Kapitel eine Rolle, danach nie wieder oder zumindest eine sehr lange Zeit nicht. Ansonsten ist die Geschichte so reich an Ereignisarmut, dass einem die Füße während gleich mehrmals einschlafen. Sorry, nicht mit mir.
  • 12.11.:2018 Jo Nesbø: Macbeth. Jo Nesbøs Interpretation von William Shakespeares „Macbeth“ passt für mich nicht ins Jahr 2018. Eine ausführliche Begründung gibt es hier.
  • 27.6.2018: Nikolas Stoltz: DREAM ON 2 – Marionetten: Ich sags ganz ehrlich, ich hab keinen fundieren Grund, warum ich das abgebrochen hab. Ich hab ein paar Kapitel gelesen, dann der erste Abbruch – keinen Bock drauf. Am nächsten Tag dann gedacht „Ach komm, lies es, so dick is es ja nicht“, am nächsten Tag dann „Vergiss es, überhaupt keinen Bock darauf“. Ich fands okay, aber ich hatte so viele Bücher, auf die ich mich schon lange gefreut habe – dieses Buch war nicht darunter. Vielleicht lese ich es irgendwann weiter, aber die Chancen stehen schlecht. Sorry an den Autor, der ein völlig sympathischer Typ ist.
  • 4.12.2017: Jean-François Parot: Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel: Irrsinnig schön, authentisch und detailverliebt geschrieben, aber wegen der Detailverliebtheit auch irrsinnig ermüdend zum Lesen. Dazu kommt, dass sich nach über 50 Seiten noch kein Spannungsbogen einstellt – stattdessen arbeitet sich der Autor an der Lebensgeschichte des Protagonisten ab. Dafür bin ich die falsche Zielgruppe. Nach 57 Seiten abgebrochen.
  • Stephan R. Meier – NOW: Wie man so eine spannende Thematik so langweilig aufbereiten kann, ist mir rätselhaft. Die christlich-klerikale Analogien (Eden, das Paradies, wo es keine Kriminalität und keinen Neid gibt) ist in diesem Kontext meiner Meinung nach unpassend. Der Storyaufbau ist viel zu langsam, da ist nichts, was den Leser am Lesen hält. Nach 50 Seiten abgebrochen.
  • Ben Coen – Power Down: Anfang gut, dann zieht es sich. Lesegeschwindigkeit deshalb sehr niedrig. Charaktere ohne Konturen und x-beliebig austauschbar. Dazu schwarz-weiß-Denken. Nach 138 Seiten abgebrochen.
  • Andrea Gunschera – Kill Order: bin aufgrund des außergewohnlichen Formates, das meinen üblichen Leserhythmus gestört hat, nie in die Geschichte hinein gekommen.