Abgebrochene Bücher

Folgend eine Liste mit abgebrochenen Büchern inklusive kurzer Begründung.

  • 4.12.2017: Jean-François Parot: Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel: Irrsinnig schön, authentisch und detailverliebt geschrieben, aber wegen der Detailverliebtheit auch irrsinnig ermüdend zum Lesen. Dazu kommt, dass sich nach über 50 Seiten noch kein Spannungsbogen einstellt – stattdessen arbeitet sich der Autor an der Lebensgeschichte des Protagonisten ab. Dafür bin ich die falsche Zielgruppe. Nach 57 Seiten abgebrochen.
  • Stephan R. Meier – NOW: Wie man so eine spannende Thematik so langweilig aufbereiten kann, ist mir rätselhaft. Die christlich-klerikale Analogien (Eden, das Paradies, wo es keine Kriminalität und keinen Neid gibt) ist in diesem Kontext meiner Meinung nach unpassend. Der Storyaufbau ist viel zu langsam, da ist nichts, was den Leser am Lesen hält. Nach 50 Seiten abgebrochen.
  • Ben Coen – Power Down: Anfang gut, dann zieht es sich. Lesegeschwindigkeit deshalb sehr niedrig. Charaktere ohne Konturen und x-beliebig austauschbar. Dazu schwarz-weiß-Denken. Nach 138 Seiten abgebrochen.
  • Andrea Gunschera – Kill Order: bin aufgrund des außergewohnlichen Formates, das meinen üblichen Leserhythmus gestört hat, nie in die Geschichte hinein gekommen.