[Rezension] Jenny Blackhurst: Mein Herz so schwarz

Warum stürzt sich Evelyn am Tag ihrer Hochzeit die Klippen hinunter? Wieso stürzt sie ihren Ehemann Richard in ein tiefes Dilemma? Ihr Freund, um den sich jetzt ihre beste Freundin kümmert. Rebecca hat Evelyn bewundert, hat zu ihr aufgesehen. Mit ihr war Rebecca endlich wer, nicht das mittelständische Mädchen, das gerade mal so über die Runden kam. Mit Evelyn hatte sie den Eintritt in eine höhere Gesellschaft, denn Evelyns Familie war reich, sie hatten Haushälterinnen, Kindermädchen, Butler. Aber Evelyn machte das nicht glücklich – im Gegenteil. Sie fühlte sich unter Druck gesetzt von ihrem Vater, ihre Mutter war psychisch krank und hing an der Flasche. Brachte sie sich deshalb um? Rebecca weiß mehr – mehr als sie zugeben will … Weiterlesen

Ungeplante und unbefristete Blogpause

Hey Leute,

aus gesundheitlichen Gründen bin ich ich dazu gezwungen, eine Blogpause einzulegen. Diese startet quasi  jetzt, bis … keine Ahnung. Am ersten Januar erscheint allerdings noch die Monatsvorschau für den Januar – Rezensionen aber bis auf weiteres keine.

Ich denke nicht, dass die gesundheitlichen  Probleme sehr schlimm sind, so gut kenne ich meinen Körper – ganz ausschließen kann ich es allerdings auch nicht.

Ich wünsche euch was, vor allem ein schönes neues Jahr 🙂

Blogpause & Nachricht an Autoren

So, liebe Leute, heute passiert etwas einmaliges auf dem Krimisofa. Zum ersten Mal in der Geschichte von Krimisofa.com verabschiede ich mich in eine Blogpause. Diese wird vermutlich zwei bis drei Wochen dauern – eventuell länger, aber auf keinen Fall kürzer. In dieser Zeit werden keine Beiträge erscheinen. Auf Twitter bin ich aber nach wie vor anzutreffen.


Und weil ich in letzter Zeit verhältnismäßig viele Rezensionsanfragen bekomme: ich nehme momentan keine Bücher an – auch wenn sie noch so interessant klingen. Ich bin momentan komplett ausgelastet, aber in erster Linie will ich momentan Bücher lesen, die ich auch lesen will. Im November habe ich vermutlich wieder freie Kapazitäten.

In diesem Sinne: Cheers und Bye!

[Q&A] Interview mit Beate Maxian

Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte abwechselnd in Bayern und im arabischen Raum ihre Kindheit – bis es sie in den 1990ern nach Österreich zog. Sie ist gelernte Journalistin und Moderatorin – heute verdient sie ihre Brötchen mit der Schriftstellerei. Seit 2005 schreibt sie Kriminalromane, seit 2011 existiert die Sarah-Pauli-Reihe und 2017 hat sie sich erstmals in ein anderes Genre gewagt. Jetzt hat sie sich aufs Krimisofa gesetzt und über ihre Bücher, ihr Leben und Aberglaube geplaudert.  Weiterlesen

[Rezension] Brad Parks: Ich vernichte dich

Melanie Barrick ist eine liebende Mutter und Ehefrau. Sie liebt ihren Sohn abgöttisch, genau wie ihren Ehemann, der gerade an seiner Dissertation in Geschichte arbeitet. Als Melanie ihren Sohn nach der Arbeit vom Kindermädchen abholen will, ist es nicht da. Es wurde vom Sozialamt abgeholt. Einfach so? Nein. In Melanies Haus wurde eine große Menge Kokain gefunden und zum drüberstreuen wird ihr noch vorgeworfen, dass sie ihr Kind verkaufen wollte. Melanie weiß, dass das Schwachsinn ist – glauben tut ihr niemand. Aber wer hat ihr das Kokain untergejubelt? Etwa ihr Bruder, der jahrelang drogenabhängig war, oder wer anderer? Aber wer? Melanie ist komplett rat- und hilflos, denn sie wird gleich wegen drei Tatbestände angeklagt … Weiterlesen

[Rezension] Ingar Johnsrud: Der Hirte (Fredrik Beier I)

In Oslo findet ein Massaker auf dem Grundstück von Gottes Licht statt. Gottes Licht ist eine fundamental-christliche Gemeinschaft, die auf das Jüngste Gericht wartet und dessen Mitglied unter anderem Annette Wetre, die Tochter der Vize-Chefin der Christlichen Volkspartei Kari Lise Wetre, ist; die wiederum steckt gerade mitten im Wahlkampf und hat ihre Tochter schon vor Wochen als vermisst gemeldet. Diesen Vermisstenfall bearbeitet Fredrik Beier, der nach einer Panikattacke eigentlich zum Innendienst verbannt wurde. Jetzt muss er raus, denn das Massaker scheint der Gipfel einer langjährigen Fehde zwischen Gottes Licht und einer islamischen Gemeinschaft zu sein … Weiterlesen

Crimehands.com heißt jetzt Krimisofa.com

cropped-social_pic_neu.jpgEineinhalb Jahre haben die Crimehands Bücher betatscht und bekrittelt – jetzt werden sie in Pension geschickt und durch das Sofa ersetzt, dem Krimisofa. Und warum? Weil’s auf dem Sofa einfach gemütlicher ist!

Realtalk: Anfangs wollte ich für dieses Blog einen Namen, der außergewöhnlich sein sollte, ein Wort, das es eigentlich gar nicht gibt, mit Bewertungsmitteln, die daran angelehnt sind. Mittlerweile ist mir der Name Crimehands zu abstrakt, man weiß auf den ersten Blick nicht, was man sich darunter vorstellen kann und was man bekommt – deshalb jetzt Krimisofa, weil hier mehr oder weniger klar ist, worum es hier geht.

Mir ist die Namensähnlichkeit zur Krimi-Couch bewusst, aber die Unterschiede sind doch gravierend. Die Couch ist eine Institution am Markt der Kriminalliteraturrezensionen, hier arbeitet ein Kollektiv von herausragenden Rezensenten. Das Sofa hingegen wird von einer Person befüllt und ist sehr, sehr klein, was die Besucherzahl betrifft. Und das ist gut so.

Was wird sich ändern mit dem Sofa? Kurz: nichts. Alles bleibt, wie es ist – nur, dass es am Sofa gemütlicher ist.