[Rezension] Claus Probst: Die Jagd – Am falschen Ort

Jonas Keller ist ein Durchschnittsmensch. Anwalt für Erbrecht, Freundin, Zukunftspläne mit Kind und Haus. Der Anfang seines Lebens war zwar tragisch, denn er hat auf einen Schlag seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren. Dass ihm bei dem Unfall nichts passiert ist, ist wohl dem Schicksal zuzuschreiben. An den Unfall kann er sich aber gar nicht erinnern, denn er war zu der Zeit nur wenige Monate alt. Danach wurde er von seiner Tante Ruth aufgezogen, studierte Jura und arbeitete in einer Anwaltskanzlei. Wie gesagt, ein völlig normales Leben. Bis er bei einer Radtour beobachtet, wie ein Mann zwei Menschen erschießt und später erfährt, dass die Tat der örtliche Mafiaboss begangen hat. Jonas kommt daraufhin ins Zeugenschutzprogramm und in eine neue Stadt. Doch irgendwann glaubt er, von den Mafiosis verfolgt zu werden und haut ab. Daraufhin beginnt ein Spießrutenlauf quer durch Europa, bei dem er nicht mehr weiß, wem er vertrauen kann … Weiterlesen

[Rezension] Claus Probst – Spiegelmord

spimoIn Mannheim wird ein Mann in einer Tiefkühltruhe gefunden, am Küchentisch liegt seine Hand. Er soll seine Tochter genau so bestraft haben, nur dass sie noch beide Hände hat. Nur einen Tag später wird ein weiterer Mann gefunden, er hat sich mit einer Garotte selbst stranguliert. Seine Genitalien wurden mit Salzsäure weggeätzt, und er konnte gar nicht anders als sich zu töten. Er missbrauchte seine Tochter jahrelang.
Beide Opfer kennen sich und ihre Geschichten – sie sitzen beide in der Therapiegruppe der Psychotherapeutin Carmen Mingus. Nun gilt es für Lena Böll herauszufinden, wer von den Therapiegruppenteilnehmerinnen zu solchen Taten fähig ist – oder war es doch wer anderer und wenn ja, woher wusste dieser von den Geschichten der Opfer …? Weiterlesen