Rainer Nikowitz – Nachtmahl

nmKaum ist der Suchanek mit seiner Susi nach seiner heldenhaften Tat in Wulzendorf im wohlverdienten und von der niederösterreichischen Regierung gesponserten Urlaub im benachbarten Feuchtkirchen, wird schon wieder wer umgebracht. Ausgerechnet der Abentheuer, bei dem das traute Paar residiert – es scheint wirklich so, als ob der Suchanek die Mörder anzieht wie das Licht die Motten.
Nun ist der Suchanek ja seit seiner Heldentat nicht nur stadt-, sondern sogar regional bekannt. Das hat auch der Graf Manteuffel-Praslin erkannt und lässt den jungen Mann zu sich zitieren – und jetzt soll der Suchanek … was? Den Mord aufklären? Das wird der Susi aber gar nicht gefallen. Weiterlesen

Rainer Nikowitz – Volksfest

vfDer Suchanek kehrt nach 15 Jahren zurück nach Wulzendorf in seine alte Heimat. Zum Glück nur für ein paar Tage, denn die Anonymität, die er in Wien kennen und lieben gelernt hat, findet in der dörflichen Idylle so gar nicht statt und reden ist dem Suchanek wirklich nicht seines. Aber kaum macht er es sich am ersten Abend mit einem Joint, den ihm der Grasel spendiert hat, gemütlich, fängt es auf einmal an zu brennen. Also nicht bei ihm – das hätte ihm noch gefehlt – sondern beim Fünfer-Mantler, ausgerechnet beim Feuerwhrhauptkommandanten, bei dem es schon vor 20 Jahren gebrannt hat. Wie beim Palenak oder dem Neuner-Ranreiter. Der Fünfer-Mantler ist gerade aber gar nicht da, sondern in Polen; und seine Frau, die heilige Johanna, ist hoffentlich auch mitgefahren, weil sonst … Weiterlesen