[Rezension] Sebastian Fitzek – AchtNacht

Am 8.8. um 20:08 Uhr hat Deutschland Narrenfreiheit, es darf für zwölf Stunden straffrei gemordet werden – was nach einem Scherz klingt ist bitterer Ernst, das bekommt auch Ben zu spüren, denn er ist einer von zwei Kandidaten, die zur Jagd ausgerufen wurden; und er hat keine Ahnung, wieso. Aber es passt zu seinem Leben, denn der Musiker hat nicht nur zu früh eine Band verlassen, die heute höchst erfolgreich ist, er ist auch noch aus seiner aktuellen geworfen worden. Dazu kommt, dass seine Tochter seit einer Woche im Koma liegt, nachdem sie versucht hat, sich umzubringen. Ein vom Leben gezeichneter Mann flieht vor ganz Deutschland, bis er schließlich auch noch entführt wird. Geht es noch schlimmer? Ja, denn danach wird er auch noch erpresst – auf Kosten des Lebens seiner Tochter. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit … Weiterlesen

[REZENSION] Max Rhode – Die Blutschule

bltschleEin Umzug kann grausam sein, da nützt es auch nichts, wenn man als 13-jähriger fortan ein eigenes Zimmer hat.
Wir schreiben das Jahr 1993: Die Familie Zambrowski zieht von der Großstadt Berlin zum ländlichen Storkower See in ein Haus, das Vater Zambrowski in den vergangenen Monaten restauriert hat. Bis auf ihn freut sich aber keiner so recht auf diese Veränderung, schon gar nicht die Söhne Simon und Mark. Gleich bei der Ankunft im brandenburgischen Dorf treffen sie auf eine Clique Jugendlicher, die nichts anderes im Sinn hat, als Unruhe zu verbreiten – das merkt Simon wenig später auch am eigenem Leibe, als er mit der schönen Sandy, die ebenfalls zur Clique gehört, ein Date hat. Nebenbei erfährt die Familie noch, dass nebenan der pädophile Stotter-Peter wohnt. Aber das ist erst der Beginn der Geschichte, denn ein Vorfall verändert das Leben der gesamten Familie Zambrowski komplett.
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