[Rezension] Wiebke Lorenz: Einer wird sterben

Stella hat Angst. Riesengroße Angst. Ihr Mann Paul ist nicht da und gegenüber ihres Hauses steht ein Auto. Darin zwei Menschen. Sie sitzen einfach nur da und tun – nichts. Tagelang. Stella ist völlig alleine in der Villa, nicht mal ihr Kater, der Paulchen heißt und den Paul – unter anderem wegen des Namens – nicht mag lässt sich blicken, streunt wahrscheinlich draußen herum. Wissen die Leute etwa etwas von damals? Das kann nicht sein, keiner weiß etwas darüber. Sie hat bestimmt nichts verraten, sie hat gelernt, mit dieser Lüge zu leben, und Paul wäre schön blöd, etwas darüber auszuplaudern. Aber warum nur steht dieses Auto da? Stella verzweifelt…

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