[Rezension] Sam Eastland: Rote Ikone (Inspektor Pekkala – Band #6)

Der Hirte ist weg. Lange war Der Hirte die Stütze der russischen Bevölkerung, die man zwar selten sah, aber wenn, dann fühlten sich die Russen wohl und sicher. Der Hirte ist ein Gemälde, eine Ikone, die den Romanows, der Zarenfamilie, gehörte. Die Zarin gab ihn nach Beginn des Ersten Weltkriegs Grigori Rasputin, um ihn aufzubewahren. Kurze Zeit später war er weg, um dreißig Jahre später – kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs – in Deutschland wieder aufzutauchen. Doch wer hat die Ikone gestohlen – und wie kam sie nach Deutschland? Das soll der angesehene Inspektor Pekkala herausfinden. Doch er wird dabei von jemanden verfolgt, der den Hirten schon hatte und ihn jetzt zurückhaben will. Bei diesem Vorhaben schreckt derjenige nicht vor Mord zurück  … Weiterlesen

[Rezension] Alex Beer: Der zweite Reiter (August Emmerich – Band I)

Wien 1919, die Bevölkerung erholt sich gerade vom Ersten Weltkrieg, der vor einem Jahr zu Ende ging. Dennoch herrscht Hunger, Armut und die Kriminalität greift um sich, Schleichhändler machen die armen Leute noch ärmer. Als August Emmerich gerade mit seinem Assistenten Ferdinand Winter einem solchen Schleichhändler auf der Spur ist, stolpern die beiden über eine Leiche; alles sieht nach Selbstmord aus – bis sie in Erfahrung bringen, dass der Tote Kriegszitterer war und somit nicht in der Lage war, eine Schusswaffe zu bedienen. Also ermitteln Emmerich und Winter weiter, wenngleich nicht offen, da sie eigentlich den Schleichhändler dingfest machen sollen. Doch Emmerich hat Ambitionen, er will in die Abteilung „Leib und Leben“, also ermittelt er Tag und Nacht – bis bei ihm selbst die Handschellen klicken…  Weiterlesen