[Rezension] Steve Mosby: Hölle auf Erden

Auf der Straße sitzt eine Frau. Sie wirkt abwesend, vielleicht betrunken, den Kopf zu Boden geneigt, das Haar fällt ihr ins narbenübersäte Gesicht. Als die Polizei sie aufliest und Mark Nelson sie fragt, wer sie sei, behauptet sie steif und fest, Charlie Matheson zu sein – aber das kann nicht sein, denn Charlie Matheson ist vor zwei Jahren gestorben, als sie mit dem Auto gegen einen Baum gefahren ist. Mark Nelson wird bei diesem Fall immer wieder in die Vergangenheit zurückgeschleudert – wie schön wäre es, wenn Tote wiederauferstehen könnten.
Währenddessen gedenkt David Groves seines Sohnes, der dieser Tage Geburtstag gehabt hätte, nur ist dieser vor vier Jahren tot aufgefunden worden. Jedes Jahr bekommt er deshalb dubiose Nachrichten von verrückten Leuten – so auch dieses Jahr. Allerdings bekommt er dieses Mal hoffnungsfrohe Botschaften; lebt sein Sohn vielleicht noch? Der Polizist beginnt zu ermitteln … Weiterlesen