[Rezension] Wulf Dorn: Die Kinder

Patrick ist gerade unterwegs zu seiner Exfrau Su, als er mitten auf der Straße einen verunfallten Wagen sieht, die Lenkerin bewusstlos. Als er die Rettung ruft, wacht die Frau kurz aus der Ohnmacht auf und er erkennt, dass die Frau seine ehemalige Schwägerin Laura ist. Im Kofferraum findet er eine Leiche, der der halbe Kopf fehlt.
Einige Zeit später findet sich Laura in der Psychiatrie wieder und erzählt, wie es dazu kam, dass sie eine Leiche im Kofferraum hatte; doch Kommissar Bennell braucht die Antwort lieber jetzt als gleich, denn es ist etwas schier Unglaubliches passiert: in einem Dorf sind 164 Menschen verschwunden – unter ihnen auch Patrick … Weiterlesen

[Rezension] Richard Laymon: Das Auge

Melanie spielt gerade in ihrem Orchester ein Konzert, als sie wild zuckend von ihrem Stuhl fällt. Ihr Freund Bodie sieht es vom Zuschauerraum aus und ist entsetzt – aber auch froh, denn das Konzert war alles andere als nach seinem Geschmack. Was war passiert? Melanie hatte eine Vision. Bereits als ihre Mutter verunfallte, hatte sie eine Vision, und deshalb ist sie sich sicher, dass es diesmal ihren Vater erwischt hat und deshalb machen sich die zweivon Phoenix auf nach Beverly Hills.
Pen sitzt derweil in einer Diavorführung, die einfach nur grauenhaft ist, denn es werden tote Menschen gezeigt. Also reißt sie frühzeitig ab, doch Daheim wird es nicht besser, denn sie hat einige Nachrichten auf ihren Anrufbeantworter – von einem Perversen … Weiterlesen

[Rezension] Jonas Winner: Murder Park

Vor 20 Jahren wurde Zodiac Island geschlossen, ein Vergnügungspark für Groß und Klein. Nicht etwa, weil er schlecht lief, sondern weil ein Serienmörder dort regelmäßig sein Unwesen trieb und drei Menschen – vorrangig alleinerziehende Mütter – tötete. Nachdem Jeff Bohner gefasst und hingerichtet wurde, war die Sache erledigt – genau so wie der Vergnügungspark, denn er schloss danach seine Pforten.
Zwei Dekaden später soll am selben Standort der Murder Park eröffnet werden, ein Denkmal für den hingerichteten Mehrfachmörder. Paul Greenblatt wird neben elf anderen Leuten eingeladen, vorab ein Wochenende in der Attraktion zu verbringen. Es soll ein Wochenende mit einem mörderischen Spiel werden, denn nach und nach werden die Anwesenden von einem fiktiven Mörder „umgebracht“ und müssen die Insel verlassen – als der erste Mensch tatsächlich getötet wird, weiß man nicht mehr, ob das Ganze noch ein Spiel oder schon tödlicher Ernst … Weiterlesen

[Rezension] Richard Laymon: Die Tür

Mark ist 16 Jahre alt und steht auf Alison. Als Alison auf dem Gang der Schule, auf die beide gehen, von einem Rollstuhlfahrer über den Haufen gefahren wird, hilft ihr Mark ihre Bücher vom Boden aufzusammeln – das sollte sich lohnen. Denn als Mark sie später anruft, um sich nach ihrem verletzten Knie zu erkundigen, bietet Alison sich ihm an; er hatte also ein Date mit dem schönsten Mädchen der Schule. Aber der Preis dafür ist hoch, denn er muss mit ihr eine Nacht im sagenumwobenen Horrorhaus verbringen – dort, wo früher Bestien ein Blutbad angerichtet haben … Weiterlesen

[Rezension] Ezekiel Boone: Die Brut – Sie sind da

In Peru wird eine Wandergruppe von etwas Schwarzem angefallen, das aussieht, wie Erdöl; in Indien geht es den Menschen ähnlich, nachdem die Erde bebt; China wirft deshalb gleich eine Atombombe. Was ist es, das die Erde bedroht? Sind es Aliens, Zombies oder andere Wesen, die man sonst nur aus Computerspielen und Filmen kennt? Oder schlägt die Natur zurück und holt sich nun gnadenlos das, was ihr genommen wurde? Klar ist, die Menschen müssen schleunigst reagieren, um zu überleben … Weiterlesen

[Rezension] Sebastian Fitzek – AchtNacht

Am 8.8. um 20:08 Uhr hat Deutschland Narrenfreiheit, es darf für zwölf Stunden straffrei gemordet werden – was nach einem Scherz klingt ist bitterer Ernst, das bekommt auch Ben zu spüren, denn er ist einer von zwei Kandidaten, die zur Jagd ausgerufen wurden; und er hat keine Ahnung, wieso. Aber es passt zu seinem Leben, denn der Musiker hat nicht nur zu früh eine Band verlassen, die heute höchst erfolgreich ist, er ist auch noch aus seiner aktuellen geworfen worden. Dazu kommt, dass seine Tochter seit einer Woche im Koma liegt, nachdem sie versucht hat, sich umzubringen. Ein vom Leben gezeichneter Mann flieht vor ganz Deutschland, bis er schließlich auch noch entführt wird. Geht es noch schlimmer? Ja, denn danach wird er auch noch erpresst – auf Kosten des Lebens seiner Tochter. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit … Weiterlesen

[REZENSION] Max Rhode – Die Blutschule

bltschleEin Umzug kann grausam sein, da nützt es auch nichts, wenn man als 13-jähriger fortan ein eigenes Zimmer hat.
Wir schreiben das Jahr 1993: Die Familie Zambrowski zieht von der Großstadt Berlin zum ländlichen Storkower See in ein Haus, das Vater Zambrowski in den vergangenen Monaten restauriert hat. Bis auf ihn freut sich aber keiner so recht auf diese Veränderung, schon gar nicht die Söhne Simon und Mark. Gleich bei der Ankunft im brandenburgischen Dorf treffen sie auf eine Clique Jugendlicher, die nichts anderes im Sinn hat, als Unruhe zu verbreiten – das merkt Simon wenig später auch am eigenem Leibe, als er mit der schönen Sandy, die ebenfalls zur Clique gehört, ein Date hat. Nebenbei erfährt die Familie noch, dass nebenan der pädophile Stotter-Peter wohnt. Aber das ist erst der Beginn der Geschichte, denn ein Vorfall verändert das Leben der gesamten Familie Zambrowski komplett.
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