[Rezension] Nina Laurin: Escape – Wenn die Angst dich einholt

Mein Name ist Lainey, aber mir ist es lieber, wenn man mich Laine – wie Lane, die Fahrspur – nennt. Früher hieß ich Ella, früher, in einem anderen Leben, bevor ich drei Jahre festgehalten wurde. Von einem Mann, der nie gefasst wurde. Heute habe ich ein okayes Leben, arbeite in zwei Jobs, sonst könnte ich mir die dreißig-Quadratmeter-Wohnung, in der ich lebe, nicht leisten. Ich arbeite tagsüber in einem Supermarkt, und eben habe ich eine Handvoll Flyer von meiner Chefin in die Hand gedrückt bekommen, die ich auf die Außenwand des Supermarktes hängen soll. Als ich einen Blick darauf werfe, erschrecke ich – denn ich blicke meinem zehnjährigen Ich in die Augen … Weiterlesen