[Rezension] Ruth Ware: Hinter diesen Türen

Es schien der ideale Job zu sein: Rowan Caine ist überglücklich, als sie die Stelle als Kindermädchen in einem einsam gelegenen Haus in Schottland bekommt – bei einer perfekten Familie mit vier Töchtern. Doch in kürzester Zeit wird der vermeintliche Traumjob zum absoluten Albtraum. In dem Haus, das eine denkmalgeschützte Fassade hat und – im krassen Gegensatz dazu – innen mit einer High-Tech-Ausstattung aufwartet, geschehen beängstigende, unerklärliche Dinge. Rowan fühlt sich ständig beobachtet, nicht nur von den Überwachungskameras, die in jedem Zimmer hängen. Auch das Verhalten der Kinder wird immer seltsamer. Bis es einen schrecklichen Todesfall gibt – und Rowan unter Mordverdacht gerät. (Offizieller Klappentext)


Ruth Ware wollte schon immer eines ihrer Bücher in den schottischen Highlands spielen lassen, doch da sich die Bestseller-Autorin mit schottischen Wurzeln beim Polizeisystem Schottlands nicht auskennt, hat sie sich bis jetzt nicht daran getraut. „Hinter diesen Türen“ spielt nun in den Highlands – die Polizei findet dabei nur am Rande statt, denn das Buch folgt den Regeln der alten britischen Schauergeschichten. Doch das Buch lässt deutschsprachige Leser auch an Goethe denken.

Rowan Caine ist hellauf begeistert, als sie im Internet stöbert und die Anzeige sieht, die besagt, dass in den schottischen Highlands eine Nanny gesucht wird. Das Architekten-Ehepaar Sandra und Bill Elincourt haben vier Kinder und ist berufsbedingt oft auf Reisen, weshalb Rowan ihr Glück kaum fassen kann — obendrein ist das Gehalt astronomisch. Von London in die Highlands zu ziehen gleicht zwar einem Kulturschock, aber sie will ja nicht ihr Leben dort verbringen, also bewirbt sie sich. Zumal ihr die Kolleginnen in der Kita, in der sie momentan noch arbeitet, ständig auf den Zeiger gehen. Rowan hat gute Referenzen, von denen auch die Elincourts begeistert sind, weshalb sie sie zu sich aufnehmen. Womit Rowan nicht gerechnet hat, ist die Technik im Haus. Überall hängen Kameras, die Rollos gehen nur über ein Touchpanel auf und zu und selbst die Dusche ist gewöhnungsbedürftig. Dabei sieht das Haus von außen gar nicht so neu aus. Dass das Ehepaar nach nur einem Tag und nicht wie besprochen nach einer Woche zu einer Messe fährt, macht das Ganze nicht besser. Rowan ist völlig überfordert. Nicht nur mit der Technik, in die sie kaum eingewiesen wurde, sondern auch mit den Kindern, die Rowan alles andere als herzlich empfangen.

Zu Beginn des Buches erfahren wir, dass Rowan im Gefängnis sitzt. Sie schreibt einem gewissen Mr Wrexham, seines Zeichens Anwalt. Er soll ihr helfen, sie da rauszuholen, denn sie hat das Kind nicht getötet. Welches Kind? Das ist der Spannungsbogen von „Hinter diesen Türen“, der quasi mit dem ersten Satz gezogen wird. Doch Rowan schreibt Mr Wrexham nicht nur eine Seite, nicht zwei, sondern über 300. Das Buch ist ein einziger Brief, was mich sofort an Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ denken ließ, nur dass das Genre ein ganz anderes ist. Im Englischen heißt das Buch „The Turn of the Key“, was eine Abwandlung von Henry James’ „The Turn of the Screw“ ist. „Hinter diesen Türen“ wirkt wie eine Neuinterpretation von James’ Geschichte – der Originaltitel ist deshalb gut gewählt. Ruth hat sich in ihrem Englisch-Studium allerdings auch auf alte und mittelalte englische Texte spezialisiert – es wäre also ein Wunder, wenn sie „The Turn of the Screw“ nicht kennen würde .

Allerdings ist ihre Interpretation gut umgesetzt, sie vermischt althergebrachtes mit neuem, genau so ist auch das Haus der Elincourts gebaut – ein Teil ist alt, der andere neu. Sie vermengt das alles und präsentiert uns ein Buch, das nicht nur page-turning-Qualitäten hat, sondern auch fabulös durchdacht ist, denn gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und ich saß nicht nur einmal mit offenem Mund da, weil ich nie im Leben mit solchen Enthüllungen gerechnet hätte. Zwischendurch dachte ich schon „Eine Gruselgeschichte – na ja“. Ich war zugegeben etwas skeptisch, weil ich noch nie für Gruselgeschichten empfänglich war. Ich hatte eher damit gerechnet, dass es, wie „Die App“ von Arno Strobel, ein Smart-Home-Thriller ist – ist es teilweise auch, aber nicht nur. Ruth Ware hat „The Turn of the Screw“ gut ins 21. Jahrhundert gebracht – was mir allerdings nicht so gefällt, ist, dass sie die – zugegeben nicht allzu sympathische – Rowan in die Opferrolle drängt. Das ist mittlerweile etwas antiquiert, wenn sie immer wieder James, das „Mädchen für alles“ des Hauses, sucht und sich bei ihm ausheult. Man merkt natürlich ab Seite eins, dass die beiden irgendwann im Bett landen, so laut wie es zwischen ihnen knistert. Abgesehen davon ist „Hinter diesen Türen“ ein gutes Buch, bei dem man allerdings mit einem relativ offenen Ende rechnen muss.

Daten zum Buch 

Autor: Ruth Ware
Titel: Hinter diesen Türen
Originaltitel: The Turn of the Key
Übersetzung: Stefanie Ochel
Seiten: 468
Kapitel: 45
Erschienen am: 28. Dezember 2020
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423262712
Preis Print: 15,90 Euro
Preis Digital: 12,99 Euro
(Preise können abweichen)

Rezensionsexemplar

[Rezension] Claire Douglas: Vergessen – Nur du kennst das Geheimnis

Kirsty hat den Traum, ein Gästehaus zu führen, also kauft sie sich kurzerhand ein altes Haus in Wales. Doch dann kommt Selena, ihre Cousine, mit der sie sich früher gut verstanden hat. Sie waren fast wie Schwestern – bis ein Vorfall Misstrauen gesät hat. Kirsty ging weg und studierte, Selena hat sie nie wieder gesehen. Hat sie sich verändert oder lügt sie immer noch so schamlos wie damals? Sie ist eine liebende Mutter geworden, kümmert sich rührend um ihre behinderte Tochter. Sie ist von ihrem Mann Nigel geflüchtet, er sei ihr gegenüber gewalttätig, sie müsse weg. Behauptet sie. Als dann Dean auch noch kommt, mit dem Selena früher eine Beziehung hatte, kommt Spannung auf. Kirsty mag ihn nicht, traut ihm nicht mit seinem schelmischen Grinsen, das nie bis zu seinen Augen reicht. Dann beginnt es: welke Blumen liegen vor der Tür, ein Strick hängt eines Tages an der Decke, und dann liegt  plötzlich jemand tot am Fuß der Treppe. Ist dieses Haus verflucht …?


Das dritte Buch von Claire Douglas erschien im April, und ich hätte es fast übersehen. Erst im Mai hab ich mir ihren neuesten Psychothriller geholt, dann lag er noch ein paar Wochen herum, aber dann habe ich mich ins „Vergessen“ gestürzt – ein Titel, der auch als Demenz-Ratgeber funktionieren könnte. Mit Demenz hat dieses Werk aber nichts am Hut; genau genommen auch nichts mit dem Vergessen.

Kirsty hat sich gemeinsam mit ihrer Mutter Carol ein altes Pfarrhaus gekauft und will ihren Traum von einem Gästehaus, einer Pension, verwirklichen. Generell ist es ein guter Zeitpunkt für einen Neuanfang, denn ihr Mann Adrian hat vor einem Jahr versucht, sich das Leben zu nehmen. Ein guter Anlass also für einen Tapetenwechsel. Nach seinem Zusammenbruch versucht sich der ehemalige Rechtsanwalt als Autor – ein Thriller soll es werden. Die Kinder – Evie und Amelia – müssen mit. Dass keine der beiden damit glücklich ist, ist wurscht – mitgehangen, mitgefangen. Und dann kommt auch noch Selena, Kirstys Cousine, mit ihrem Kind – aber dem nicht genug, denn Kirstys Halbbruder und der Ex von Selena checken ebenfalls ein. Das Geschäft brummt, aber mein erster Gedanke war: Solche Familientreffen gehen selten gut – tut es auch hier nicht.

Vor der Leiche kommt der Grusel, denn nicht nur liegt das Pfarrhaus – logischerweise – neben einem Friedhof, sondern es taucht auch eine sonderbare Puppe auf, in die sich Evie – die jüngere der beiden Töchter – sofort schockverliebt. Dass sich dann auch noch ein Gast als Esotante entpuppt, die etwas von schlechter Energie daherbrabbelt, macht die Gänsehaut-Atmosphäre perfekt. Wir finden also gleich mehrere Genres im 464 Seiten starken Buch – später kommt noch ein Whodunit-Aspekt dazu. Denn natürlich ist die Hauptfrage des Thrillers: Wer hat wen die Treppe hinuntergestoßen? Denn dass es ein Unfall war, wird schnell von der Polizei ausgeschlossen. Da ist auch die Leserschaft eingeladen, mitzuraten – als Preis winkt nichts Geringeres als … okay, es gibt nichts. Aber davon immerhin viel.

Das Buch wird in ein Davor und ein Danach geteilt – vor dem Tod und danach. Hier zählen wir jeweils die Tage. Der Prolog bietet dabei ein schönes Foreshadowing, in dem der vermeintliche Unfall schon mal grob skizziert wird. Später lesen wir dieselbe Szene noch mal, nur erfahren wir dann erst, wer das Opfer ist.

Auch wenn die Geschichte etwas braucht, um in die Gänge zu kommen, entwickelt sich das Buch irgendwann zu einem richtigen Pageturner. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Seiten in so wenig Zeit gelesen. Trotzdem bietet „Vergessen“ einen gewissen Tiefgang, Douglas behandelt nämlich ein paar sehr interessante Themen.

Die größte Schwäche sind allerdings die Charaktere, die leider kaum Tiefe bieten, teilweise konnte ich sie nicht mal auseinanderhalten, weil sie sich so ähnlich sind. Auch empfand ich Kirsty als irrsinnig schwachen Charakter und für den Beruf als Pensionsbesitzerin eigentlich ungeeignet. Sie schafft es nicht einmal, einer Gästin zu sagen, dass ihr Hund nicht hierbleiben darf. Abgesehen davon lässt sie ihren Asthmaspray immer irgendwo liegen (das hat zwar auch andere Gründe, aber zumindest gegen Ende fallen diese weg). Ich wurde auch auf dem Buchtitel nicht wirklich schlau, denn mit dem Inhalt hat er recht wenig zu tun.

Gruselfans schlagen zu, aber alles in allem fand ich, dass „Vergessen“ bis dato das schwächste Buch von Claire Douglas ist.

Daten zum Buch 

Autor: Claire Douglas
Titel: VERGESSEN – Nur du kennst das Geheimnis
Originaltitel: Do Not Disturb: Be Careful who You Let Inside
Übersetzung: Ivana Marinović
Seiten: 464
Kapitel: 40
Erschienen am: 27. April 2020
Verlag: Penguin
ISBN: 978-3-328-10546-6
Preis Print: 13 Euro
Preis Digital: 9,99 Euro
(Preise können abweichen)

[Rezension] Camilla Way: Das Böse in ihr

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[Rezension] Tony Kent: 3 2 1 – Im Kreis der Verschwörer

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