[Rezension] Anna George: Was ich getan habe

David Forrester ist erfolgreicher Anwalt. Aber nicht makellos, denn er hat getötet; jetzt will er sich stellen und nimmt sein Geständnis auf einem Diktiergerät auf. Es war seine große Liebe, die er getötet hat, er hatte Pläne mit ihr, sie waren das perfekte Gespann, hatten identische Interessen, übten sogar eine Zeit lang den selben Beruf aus – aber bereut David den Mord? Keineswegs … Weiterlesen

[Rezension] Janet Clark: Black Memory

Indonesien. Eine Frau wird bewusstlos in einem Boot gefunden. Kurz später wird sie in ein Gefängnis gesperrt, der Vorwurf: Kindesentzug. Die Frau kann sich an nichts erinnern, weiß nicht mal, wer sie ist. Nach ein paar Tagen wird sie nach England ausgeliefert und erfährt, dass ihre Tochter verschwunden ist. Noch später, dass ihre Tochter eine besondere Gabe hat – aber wo ist sie? Nach und nach lernt sie ihren Mann Paul neu kennen, erfährt, dass er Schönheitschirurg und sie Osteopathin ist. Doch nach und nach bekommt sie Zweifel, glaubt, dass Paul hinter dem Verschwinden ihrer Tochter steckt. Ihre angebliche Freundin Angela erzählt ihr einiges über Paul, was den Aussagen von Paul widersprechen – doch kann sie das glauben? Wem kann sie noch trauen …?  Weiterlesen

[Rezension] Claus Probst: Die Jagd – Am falschen Ort

Jonas Keller ist ein Durchschnittsmensch. Anwalt für Erbrecht, Freundin, Zukunftspläne mit Kind und Haus. Der Anfang seines Lebens war zwar tragisch, denn er hat auf einen Schlag seine ganze Familie bei einem Autounfall verloren. Dass ihm bei dem Unfall nichts passiert ist, ist wohl dem Schicksal zuzuschreiben. An den Unfall kann er sich aber gar nicht erinnern, denn er war zu der Zeit nur wenige Monate alt. Danach wurde er von seiner Tante Ruth aufgezogen, studierte Jura und arbeitete in einer Anwaltskanzlei. Wie gesagt, ein völlig normales Leben. Bis er bei einer Radtour beobachtet, wie ein Mann zwei Menschen erschießt und später erfährt, dass die Tat der örtliche Mafiaboss begangen hat. Jonas kommt daraufhin ins Zeugenschutzprogramm und in eine neue Stadt. Doch irgendwann glaubt er, von den Mafiosis verfolgt zu werden und haut ab. Daraufhin beginnt ein Spießrutenlauf quer durch Europa, bei dem er nicht mehr weiß, wem er vertrauen kann … Weiterlesen

[Rezension] Meredith Winter: Blutpsalm

Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands: Pastor Jonathan will eigentlich nur seine Predigt für die heutige Messe auf seinem PC tippen, doch der will heute einfach nicht funktionieren. Glücklicherweise entdeckt er eine Visitenkarte mit der Aufschrift „Computer Notdienst“ und einer Handynummer. Als der vermeintliche Notdienst eintrifft, staunt er allerdings nicht schlecht, denn vor ihm steht eine Frau mit unfassbar schönen Beinen in einem unverschämt kurzen Rock. Noch ahnt er nicht, dass Marlene gänzlich andere Dienste anbietet als er erwartet hat. Doch die zwei sind schnell vertraut und Jonathan verliebt sich sehr schnell in sie – Marlene geht es da nicht anders. Als am nächsten Tag der Bürgermeister von Sommerburg erstochen vor Jonathans Kirche aufgefunden wird, kippt die Stimmung allerdings schlagartig – dass Marlenes Visitenkarte auf dem Messer aufgespießt ist, das noch im Toten steckt, macht die Sache noch schlimmer … Weiterlesen

[Vorschau #4] Diese Bücher werden demnächst rezensiert

Der Bücherstapel steht hier und wartet darauf, abgearbeitet zu werden. Folgende Bücher werden in den nächsten Wochen in Form einer Rezension auf dem Krimisofa veröffentlicht. Die Klappentexte habe ich schamlos von den Seiten der Verlagsgruppen Random House und Fischer, sowie dem Sommerburg Verlag geklaut 😉
Die Reihenfolge ist nicht endgültig, der Zeitplan ebenso wenig. Änderungen vorbehalten. Weiterlesen

[Rezension] Jonas Winner: Murder Park

Vor 20 Jahren wurde Zodiac Island geschlossen, ein Vergnügungspark für Groß und Klein. Nicht etwa, weil er schlecht lief, sondern weil ein Serienmörder dort regelmäßig sein Unwesen trieb und drei Menschen – vorrangig alleinerziehende Mütter – tötete. Nachdem Jeff Bohner gefasst und hingerichtet wurde, war die Sache erledigt – genau so wie der Vergnügungspark, denn er schloss danach seine Pforten.
Zwei Dekaden später soll am selben Standort der Murder Park eröffnet werden, ein Denkmal für den hingerichteten Mehrfachmörder. Paul Greenblatt wird neben elf anderen Leuten eingeladen, vorab ein Wochenende in der Attraktion zu verbringen. Es soll ein Wochenende mit einem mörderischen Spiel werden, denn nach und nach werden die Anwesenden von einem fiktiven Mörder „umgebracht“ und müssen die Insel verlassen – als der erste Mensch tatsächlich getötet wird, weiß man nicht mehr, ob das Ganze noch ein Spiel oder schon tödlicher Ernst … Weiterlesen

[Rezension] Andreas Föhr: Schwarzwasser (Wallner/Kreuthner VII)

Herrschaftszeiten, wie viel Pech kannst’n haben? Da hat man einmal die Chance, die Hundsgeiger, auf die I eh scho lang steh‘, zu schnackseln und dann is‘ da a Toter im Haus, das mir eh nicht g’hört, aber die Hundsgeiger musst ja mit was beeindrucken, da komm ich ja mit meiner Bruchbud’n nicht weiter. Und die Lara hat ja g’sagt, dass der Wartberg eh nicht da is‘.
Währenddessen stellt Clemens Wallner mit Erschrecken fest, dass sein Großvater Manfred nicht Daheim ist und bittet seine Kollegen von der Polizei, ihn zu suchen; bis er erfährt, dass ein älterer Mann tot aufgefunden wurde. Als Wallner zum Tatort kommt, findet er seinen Vater als Tod vor – quicklebendig mit einer Sense in Faschingsverkleidung. Aber wer ist der Tote Mann im Schlafzimmer dann? Denn der, der er vorgibt zu sein, ist es nicht. Die Spur führt 20 Jahre zurück, als der Strafverteidiger Dieter Sitting widerwillig für Gregor Nolte arbeitete – als Sitting Nolte sagte, dass er nicht mehr für ihn arbeiten wird, begann der Kampf um Leben und Tod …  Weiterlesen

[Rezension] Harlan Coben: In ewiger Schuld

Maya war Pilotin, bis ein Whistleblower einen Angriff aufdeckte, der nicht hätte stattfinden dürfen und sie unehrenhaft aus der Army ausschied – heute gibt sie Flugstunden. In den letzten Monaten ereilten sie gleich zwei Schicksalsschläge – ihre Schwester Claire wurde vor vier Monaten, ihr Mann Joe erst kürzlich erschossen. Doch als sie Joe Tage nach seiner Beerdigung auf einem Video ihrer Nanny-Cam mit ihrer Tochter Lily sieht, traut sie ihren Augen nicht. Das Kindermädchen Isabella will ihn auf dem Video nicht sehen und bezichtigt Maya des Wahnsinns – sah sie wirklich ein Gespenst oder lebt ihr Mann noch? Sie beginnt zu ermitteln … Weiterlesen

[Rezension] Richard Laymon: Die Tür

Mark ist 16 Jahre alt und steht auf Alison. Als Alison auf dem Gang der Schule, auf die beide gehen, von einem Rollstuhlfahrer über den Haufen gefahren wird, hilft ihr Mark ihre Bücher vom Boden aufzusammeln – das sollte sich lohnen. Denn als Mark sie später anruft, um sich nach ihrem verletzten Knie zu erkundigen, bietet Alison sich ihm an; er hatte also ein Date mit dem schönsten Mädchen der Schule. Aber der Preis dafür ist hoch, denn er muss mit ihr eine Nacht im sagenumwobenen Horrorhaus verbringen – dort, wo früher Bestien ein Blutbad angerichtet haben … Weiterlesen

[Rezension] Beate Maxian: Die Prater-Morde (Sarah Pauli VII)

Lucie Viktor ist Kunstfotografin, die die hässlichen Seiten Wiens fotografiert; jene Seiten, die Touristen nicht sehen. Sie macht zum Beispiel Fotos von Müllhäufchen, Drogendeals oder Obdachlose. Als sie ein Bild von einer ihr bekannten Obdachlosen macht, die sich mit einem aufstrebenden Politiker unterhält, erahnt sie die Sprengkraft dessen erst dann, als sie dafür fast mit ihrem Leben bezahlen muss.
Bereits davor stößt Sarah Pauli auf den Tod eines Obdachlosen, der offiziell an Herz-Kreislauf-Versagen gestorben sein soll. Als sie weiterforscht, stößt sie auf drei solche Tode in den letzten Monaten und wittert eine Mordserie … Weiterlesen