[Rezension] Richard Laymon: Der verrückte Stan (23 Kurzgeschichten)

Ich bin kein Freund von Kurzgeschichtenbänden, war ich nie. Nun kam mit „Der verrückte Stan“ ein Kurzgeschichtenband von Richard Laymon auf Deutsch heraus – und ich brenne seit Jahren für Richard Laymon. Aber konnte er mich mit Kurzgeschichten überzeugen?

Das werde ich im Folgenden erörtern.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

[Rezension] Lisa McInerney: Glorreiche Ketzereien

Maureen erschlägt einen Mann, der in ihrer Wohnung steht, und jetzt ist er tot – verdammt, was macht sie jetzt mit der Leiche? Schnell Jimmy Phelan angerufen, der kennt sich mit solchen Sachen aus. Doch der schafft das nicht alleine, also holt er sich Hilfe – aber wen soll er fragen? Klar, die alte Saufnase Tony Cusack, der hat einerseits Zeit und andererseits sechs Kinder. Währenddessen handelt sich Ryan Arger in der Schule ein, aber was interessiert ihn die Schule, er lebt für seine Freundin Karine, die er vergöttert. Doch er lebt für noch etwas – dem Drogenhandel; das kann er, damit kennt er sich aus. Doch eines Abends lädt ihn seine Nachbarin Tara zu ihm ein, eine ehemalige Prostituierte. Am nächsten Tag weiß er nicht mehr viel, aber er ist felsenfest davon überzeugt, dass er mit ihr geschlafen hat. Oje, das gibt Ärger… 
Weiterlesen

[Rezension] Yrsa Sigurdadóttir: DNA (Kommissar Huldar & Psychologin Freyja – Band I)

In Islands Hauptstadt Reykjavik wird eine Frau grausam ermordet, eine ihrer drei Kinder ist währenddessen im selben Zimmer und bekommt alles mit. Damit ist sie eine wichtige Zeugin; aber sie spricht nicht. Damit steht Huldar vor einer kniffligen Aufgabe. Ohnehin kann er nur wenig mit Kindern anfangen, weshalb sich andere damit befassen müssen, Stück für Stück Informationen aus Margrét herauszubekommen.
Wesentlich mehr Informationen hat unwissentlich der Funkamateur Karl, der seine Freizeit damit verbringt, mit Leuten aus der ganzen Welt zu funken. Eines Abends stößt er auf eine Funkerin, die Zahlenkollonnen durchgibt. Karl ahnt nicht, auf welch brisante Infos er hier gestoßen ist, denn die Zahlen sind mit Menschen verbunden – unter anderem mit der Ermordeten … Weiterlesen

[Rezension] Richard Laymon: Das Ende

Sierra County ist ein kleines beschauliches Städtchen in Kalifornien. Mit einer Universität und einem Fluss mit Strand. Der hiesige Sheriff heißt Rusty Hodges, sein Sohn und seine Schwiegertochter sind ebenfalls Gesetzeshüter. Als ein Pärchen, das mit Rusty befreundet ist, eine Kanutour am Fluss machen möchten, stolpern sie am Strand über ein zweites Pärchen – die Frau hat allerdings keinen Kopf mehr und der Mann rennt mit ebendiesem ins Wasser und verschwindet. Bass und Faye, das erste Pärchen, sind schockiert und rufen die Polizei. Hodges und seine Schwiegertochter Pac nehmen sich dem Fall an und befragen die beiden. Alls sie sie später am Tag abermals befragen wollen, sind sie spurlos verschwunden… Weiterlesen

[Rezension] Lisa Jackson: You will pay – Tödliche Botschaft

Vor zwanzig Jahren fand ein christliches Sommercamp in einer Kleinstadt in Oregon statt, mit massig Kindern und Betreuern, die selber kaum dem Kindesalter entwachsen sind. Vor allem die Betreuer verwechseln hier „christlich“ mit „Freiheit“, denn was sie in den Nächten treiben, erinnert eher an ein Musikfestival als an einen Gottesdienst. Als dann plötzlich gleich mehrere Betreuerinnen und ein Stallbursche verschwinden, hörte sich der Spaß allerdings schlagartig auf und das Camp wurde aufgelöst.
Jetzt, zwanzig Jahre später, stößt ein stadtbekannter Wilderer auf Knochen – genau auf dem Areal, auf dem damals das Camp stattfand. Er meldet den Fund einem Detective, der sich der Sache mit seiner Kollegin annimmt. Doch der Detective war damals selbst in eben jenem Camp und weiß wesentlich mehr, als er damals der Polizei sagte … Weiterlesen

[Rezension] Richard Laymon: Das Auge

Melanie spielt gerade in ihrem Orchester ein Konzert, als sie wild zuckend von ihrem Stuhl fällt. Ihr Freund Bodie sieht es vom Zuschauerraum aus und ist entsetzt – aber auch froh, denn das Konzert war alles andere als nach seinem Geschmack. Was war passiert? Melanie hatte eine Vision. Bereits als ihre Mutter verunfallte, hatte sie eine Vision, und deshalb ist sie sich sicher, dass es diesmal ihren Vater erwischt hat und deshalb machen sich die zweivon Phoenix auf nach Beverly Hills.
Pen sitzt derweil in einer Diavorführung, die einfach nur grauenhaft ist, denn es werden tote Menschen gezeigt. Also reißt sie frühzeitig ab, doch Daheim wird es nicht besser, denn sie hat einige Nachrichten auf ihren Anrufbeantworter – von einem Perversen … Weiterlesen

[Rezension] Meredith Winter: Blutpsalm

Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands: Pastor Jonathan will eigentlich nur seine Predigt für die heutige Messe auf seinem PC tippen, doch der will heute einfach nicht funktionieren. Glücklicherweise entdeckt er eine Visitenkarte mit der Aufschrift „Computer Notdienst“ und einer Handynummer. Als der vermeintliche Notdienst eintrifft, staunt er allerdings nicht schlecht, denn vor ihm steht eine Frau mit unfassbar schönen Beinen in einem unverschämt kurzen Rock. Noch ahnt er nicht, dass Marlene gänzlich andere Dienste anbietet als er erwartet hat. Doch die zwei sind schnell vertraut und Jonathan verliebt sich sehr schnell in sie – Marlene geht es da nicht anders. Als am nächsten Tag der Bürgermeister von Sommerburg erstochen vor Jonathans Kirche aufgefunden wird, kippt die Stimmung allerdings schlagartig – dass Marlenes Visitenkarte auf dem Messer aufgespießt ist, das noch im Toten steckt, macht die Sache noch schlimmer … Weiterlesen