[Rezension] Sarah Nisi: Ich will dir nah sein

London, Fundbüro des öffentlichen Nahverkehrs. Lester Sharp kümmert sich um herrenlose Fundsachen: Handys, Schlüssel, Portemonnaies – besonders gern um Kleidungsstücke und medizinische Gerätschaften. Er ist auch privat ein Sammler und Sonderling, der sich schwertut mit Frauen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Als er der jungen Erin begegnet, weiß er zunächst nicht, wie er sich verhalten soll – findet aber schon bald eine Möglichkeit, ihr nah zu sein. Näher, als es ihr lieb sein kann… (Offizieller Klappentext)


In jedem von uns steckt ein Stalker oder eine Stalkerin. Jeder von uns hat mal einen Namen gegoogelt; entweder eines Akteurs oder einer Akteur:in einer drittklassigen Trash-TV-Sendung oder den eines ehemaligen Schulkollegen oder einer Kommilitonin. Ich habe mir das tatsächlich weitestgehend abgewöhnt, weil ich es nicht richtig finde, im Privatleben mir nicht (mehr) so nahen Menschen herumzustochern. Weil ich selber nicht wollen würde, dass das irgendwer mit meinem Namen macht. Das Internet bietet da einiges an Möglichkeiten. Das ist Chance und Gefahr gleichermaßen. Sarah Nisi zeigt uns in ihrem Debütroman „Ich will dir nah sein“, wie Stalker:innen ticken. Das ist faszinierend – und beängstigend.

Lester arbeitet in einem Fundbüro, er hat also tagtäglich mit privaten Gegenständen von ihm unbekannten Menschen zu tun. Alleine das würde für mich reichen, um ihm abzunehmen, dass er Stalker ist. Er kennt die Namen derjenigen, die die Dinge im Fundbüro abgeben – und er erfährt die Namen der Menschen, die die Dinge verloren haben. Da ist jeglicher Phantasie Tür und Tor geöffnet. Namen führen zu Google, und im Extremfall weiter. Der Extremfall heißt im Buch Erin und ist die neue Nachbarin von Lester; 28 Jahre alt und Balletttänzerin. Lester begehrt sie seit ihrem Einzug, belauscht sie durch die dünnen Wände seines Badezimmers, dessen Renovierung er seit Jahren aufschiebt. Er betritt ihre Wohnung, wenn sie nicht daheim ist, lässt persönliche Gegenstände mitgehen. Trophäen. Jeden Blick von ihr deutet er als Zuneigung, jedes Wort als potenzielle Liebesbekundung. Kranke Menschen haben kranke Gedanken, und das vorherrschende Gefühl, das ich bei seinen Kapitel hatte, war Fremdscham. Seine Kapitel sind so unangenehm, was vielleicht auch die Authentizität derer untermauert.

Doch die Geschichte beginnt 17 Jahre früher, als Lester Medical History (das wird im Buch nicht eingedeutscht) studiert und Shannon kennenlernt, die in einem Filmstudio arbeitet. Die gehörlose Shannon hat zwei Kinder, aber keinen Mann. Immer wieder treffen sich die zwei, kommunizieren mittels Block, Stift und Lippenlesen — bis er mehr von ihr will. Wir blicken im Buch öfter zurück, doch primär findet der Plot in der Jetzt-Zeit statt. Anfangs bin ich nicht leicht ins Buch hineingekommen; der Prolog ist so kryptisch wie Prologe eben manchmal sind, und die erste Hälfte von Kapitel eins zu technisch, weil sie die Arbeit von Lester im Fundbüro beschreibt. Erst bei Kapitel zwei konnte ich connecten, weil es darin um Alltägliches ging. Alltäglichkeiten sind door opener in einem Buch. Doch ab Kapitel zwei wollte ich das Buch nicht mehr weglegen. Der Plot ist so interessant und schnell geschrieben, dass ich am liebsten alles auf einmal lesen wollte. Man tänzelt geradezu wie ein:e Balletttänzer:in leichtfüßig durch die bedeutungsschwangere Handlung.

Neben der Kapitel um den Stalker Lester, bekommen auch Erin und Rhys ihre Kapitel. Rhys ist der Immobilienmakler, der Erin die Wohnung vermittelt hat. Er hat sein ganz eigenes Interesse an Erin, für das er auch gerne auf den Datenschutz pfeift. Doch die Kapitel von Lester sind am interessantesten, weil sie gut recherchiert wirken, weil sie zeigen, wie Stalker denken. Ich glaube, diese Thematik gibt es bei Krimis und Thriller nicht oft, aber Sarah Nisi hat es geschafft, mich mit ihrem Psychothriller in ihren Bann zu ziehen, auch wenn sie am Ende ein paar Fragen offenlässt.

Dass sie so nah an der Wahrheit ist, beweisen auch Erzählungen von Frauen, die auf Twitch streamen. Frauen, bei denen plötzlich Zuschauer vor ihren Wohnungen standen, Frauen, die wegen solcher Menschen mehrmals umziehen oder sogar auswandern mussten. Es ist bizarr und für mich nicht immer nachvollziehbar, wie Menschen ticken. Aber am Ende ist „Ich will dir nah sein“ zum Glück nur ein Buch, das einem verdammt gut die Zeit vertreibt, und ich freue mich jetzt schon auf Nisis nächstes Buch. Vielleicht schafft sie es wieder, ein Thema, das eher am Rande des Thrillermarktes liegt, in den Fokus zu rücken, um aufzuzeigen, dass es uns alle betreffen könnte. Oder uns den Spiegel vorzuhalten – denn wir alle sind potenzielle Stalker.

Daten zum Buch 

Autor: Sarah Nisi
Titel: Ich will dir nah sein
Seiten: 336
Kapitel: 38
Erschienen am: 10. Mai 2021
Verlag: btb
ISBN: 978-3442718917
Preis Print: 12,46 Euro
Preis Digital: 4,99 Euro
(Preise können abweichen)

Rezensionsexemplar

[Rezension] Wendy Walker: Die Nacht zuvor

Rosie und Laura sind so verschieden, wie zwei Schwestern nur sein können. Doch sie haben sich ihr Leben lang aufeinander verlassen können. Als Laura nach einem Blind Date spurlos verschwindet, setzt Rosie alles daran, sie zu finden. Irgendetwas muss bei diesem Date furchtbar schiefgegangen sein. Ist Laura in Gefahr – oder auf der Flucht, weil sie selbst etwas Schreckliches getan hat? Denn Laura stand schon einmal unter Verdacht, einen Mord begangen zu haben. Damals fand man keine Beweise gegen sie. Aber die Zweifel blieben. Auch bei Rosie. (Offizieller Klappentext)


Endlich ein neues Buch von Wendy Walker, die mich mit „Kalte Seele. Dunkles Herz:“ schier umgehauen hat. Drei Jahre hab ich nun gewartet, hab immer wieder geschaut, ob ein neues Buch von ihr kommt, wann es kommt. Und jetzt ist es da. Den Klappentext habe ich gar nicht gelesen, war mir egal, denn ich habe ein Urvertrauen in Wendy Walker – und das zurecht.

Laura wohnt seit einigen Wochen bei ihrer Schwester Rosie, deren Sohn Mason sie nur Lala nennt. Tante Lala. Laura ist aus New York geflüchtet, hat alle Zelte abgerissen, ihren Job als Analystin aufgegeben. Grund war ihr Freund, den sie nur Arschloch nennt, oder A-Loch, wenn Mason in der Nähe ist. Sie scheint immer an die falschen Männer zu geraten, vor elf Jahre – da war sie 17 – lag ihr Freund plötzlich tot neben ihr. Mit einem Baseball-Schläger erschlagen. Was passiert ist, wer der Täter war, weiß sie nicht – vielleicht war es sogar sie? Nun hat sie ein Date. Mit Jonathan Fields. Als Analystin analysiert sie naturgemäß nicht nur Daten, sondern auch Menschen. Nicht gut. Gar nicht gut. Denn als Laura am nächsten Morgen noch nicht wieder Daheim ist, macht sich ihre Schwester Sorgen.

Ich habe mich durchaus mit Laura identifizieren können, ich glaube, jeder kann das, denn Menschen zu durchschauen ist schwierig. Können wir Menschen vertrauen, selbst wenn man sie jahrelang kennt? Und wenn ja, können wir uns wirklich sicher sein? Vor allem Jonathan Fields war mir unheimlich, es scheint fast so, als könnte er Lauras Gedanken lesen, als würde er Lauras Vergangenheit bereits kennen. Dabei ist er selbst so geheimnisvoll. Alleine damit baut Walker eine Atmosphäre und Spannung auf, die es wert sind, das Buch zu lesen.

Aber auch Rosie bekommt Platz in dem Buch, ihre Kapitel wechseln sich mit denen Lauras ab, dazwischen erleben wir Laura in sehr kurzen Kapitel bei ihrem Psychiater Dr. Brody. Die Kapitel lesen sich wie ein Theaterstück. Rosie ist natürlich verzweifelt, will wissen, wo Laura ist, sucht sie, schaltet die Polizei ein, sucht weiter. Was, wenn ihr etwas zugestoßen ist – oder wenn sie wem etwas angetan hat? Ungewissheit ist grauenhaft.

Und so galoppieren wir durch diesen packenden Psychothriller, denn wir wollen ja selber wissen, was da los ist, was vor elf Jahren passiert ist, wer Jonathan Fields – den Laura in ihren Gedanken übrigens durchgängig beim Vor- und Zunamen nennt – ist, und was da jetzt los ist. Um am Ende zu merken, dass das Buch viel zu schnell ausgelesen ist.

Daten zum Buch 

Autor: Wendy Walker
Titel: Die Nacht zuvor
Originaltitel: The Night Before
Übersetzung: Susanne Goga-Klinkenberg
Seiten: 336
Kapitel: 56
Erschienen am: 18. September 2020
Verlag: dtv
ISBN: 978-3423262538
Preis Print: 15,90 Euro
Preis Digital: 12,99 Euro
(Preise können abweichen)

[Rezension] Brad Parks: Kein falscher Schritt

Die Schauspielkarriere von Tommy Jump ist eigentlich längst zu Ende, besser wäre es, wenn er sich einen gut bezahlten Job suchte. Zumal seine Freundin ein Kind von ihm erwartet. Deshalb kann er auch nicht Nein sagen, als er ein Angebot für ein eher ungewöhnliches Engagement erhält. Das FBI will ihn ins Gefängnis einschleusen. Dort soll er Bekanntschaft schließen mit Mitchell Dupree, einem ehemaligen Banker, der Geld für ein mexikanisches Drogenkartell gewaschen haben soll. Irgendwo – so vermutet das FBI – gibt es da noch Unterlagen, mit denen man das gesamte Kartell und seinen Boss El Vio hochnehmen könnte.*
Unter falschem Namen und mit einer getürkten Vita geht Tommy ins Gefängnis und lernt Mitchell kennen. Aber sehr schnell muss er erkennen, dass seine Aufgabe schwerer ist als gedacht. Denn er ist nicht der Einzige, der diese Dokumente will. Wem kann er trauen? Ganz auf sich allein gestellt, muss Tommy seine Rolle jetzt perfekt spielen, sonst wird es seine letzte sein. (Offizieller Klappentext)


Der letzte Brad Parks, „Ich vernichte dich“, wusste zu gefallen. Trotzdem bin ich über den hier eher zufällig gestolpert, als ich auf Netgalley herumgesurft bin. Der Klappentext hat mich eigentlich gar nicht so begeistert. Gefängnis, Mafia, Schauspielerei – nichts davon begeistert mich übermäßig. Aber ich hatte Vertrauen in Brad Parks – und wurde nicht enttäuscht.

Tommy Jump, ein Name wie aus einem Hollywood-Streifen. Jetzt soll er also die Rolle seines Lebens spielen, um danach vielleicht nicht ausgesorgt zu haben – aber er könnte sich zumindest eine Auszeit nehmen, um sein eigenes Musical zu schreiben. Dafür schlüpft er in die Rolle des 33-jährigen Peter Lenfest Goodrich, seines Zeichens Geschichtslehrer, der wegen eines Banküberfalls einsitzt und sich nun mit Mitchell Dupree anfreunden sollte, um ihm sein größtes Geheimnis aus den Rippen zu leiern.

„Kein falscher Schritt“ basiert auf den Machenschaften der Wachovia-Bank, die rund 400 Milliarden Dollar gewaschen haben sollen. VIERHUNDERT MILLIARDEN! Das übersteigt meine Vorstellungskraft bei Weitem. Im Buch geht es Parks gemächlich an, es dauert seine Zeit, bis die Geschichte, die in drei Akte unterteilt ist, dort ist, wo der Autor sie haben will. Er führt die Charaktere ein, die mir trotz allem nie wirklich nahe waren. Tommys Verlobte Amanda hat einmal rote, dann plötzlich blonde Haare – okay, sie hat als Künstlerin ja genügend Tagesfreizeit, um sich die Haare beliebig zu färben. Parks räumt auch mit der Künstlerszene auf und skizziert in einer Szene, dass es die sagenumwobene Besetzungscouch nicht nur in Pornos gibt.

Bis zum ersten Plot-Twist hätte ich das Buch eher als mittelmäßig eingestuft, doch dann kommt Wendung nach Wendung, eine überraschender als die nächste. Und diese Wendungen machen es dann doch zu einem besseren Buch. Nach dem Ende würde ich das Buch immer noch nicht in den Himmel loben, weil mir das gewisse Etwas fehlt und die Handlung lange nur vor sich hin dümpelt. Dazu kommt, dass das Setting mir trotzdem nicht sympathischer wurde, weil ich weder Gefängnis-, Mafia- oder Musical-Fan bin – vor allem Letztere werden des Öfteren zitiert; ich kannte kein einziges Zitat. Und mit Pippin verbinde ich kein Musical, sondern einen Hobbit. Ich hätte auch gerne mehr über Amanda und ihre Krise, die ihr widerfährt, gelesen. Dennoch ist es ein solides Buch.

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Daten zum Buch 

Autor: Brad Parks
Titel: Kein falscher Schritt
Originaltitel: The Last Act
Übersetzung: Helga Augustin
Seiten: 432
Kapitel: 56 (+ Epilog)
Erschienen am: 26. August 2020
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3596000678
Preis Print: 14,99 Euro
Preis Digital: 12,99 Euro
(Preise können abweichen)

Rezensionsexemplar

[Rezension] Guillaume Musso: Ein Wort, um dich zu retten

Nathan Fawles war einst ein gefeierter Schriftsteller, doch von heute auf morgen hat er sich aus dem Autorenleben zurückgezogen – und keiner weiß, wieso. Raphaël Bataille schreibt nun selbst ein Buch; er verehrt Fawles und heuert auf der Insel Beaumont an – dort, wo Fawles seit zwanzig Jahren sein Dasein fristet. Er arbeitet in einer Buchhandlung und hofft, sein Idol einmal zu treffen. Als er sich schließlich zu Fawles‘ Anwesen aufmacht, erntet er nichts als Schüsse aus seiner Schrotflinte. Plötzlich taucht eine Leiche auf. Sie ist an den ältesten Eukalyptusbaum der Insel gepfählt – nun braucht Fawles seinerseits Hilfe von Bataille …


Ein neuer Musso. Lange habe ich gezögert, ihn zu lesen. Weder Titel noch Cover haben mich besonders angelacht – dafür der Klappentext. Aber selbst nachdem ich es mir via Netgalley besorgt habe, lag es noch Wochen auf meiner Festplatte herum – der Anfang überzeugte mich nicht. Und dann hab ich es doch gelesen und wurde überrascht.

Wir switchen zwischen drei Charaktere hin und her: Einerseits ist da der Schriftsteller im Ruhestand, Nathan Fawles, andererseits haben wir den Möchtegern-Schriftsteller Raphaël Bataille, und dann ist da noch die Schweizer Journalistin Monney. Ersterer will einfach nur seine Ruhe haben, Bataille will, dass Fawles sein Manuskript liest, und die Journalistin hat eine ganz eigene Agenda, die ebenfalls mit Fawles zu tun hat – Fawles bekommt also alles andere als Ruhe.

Das Buch ist aufgebaut wie ein Ratgeber für angehende Autoren, jedes Kapitel wird mit einem Zitat eines namhaften Autors eingeleitet – darunter William Shakespeare oder Umberto Eco. Auch die Geschichte selbst beherbergt einige Schreibtipps, deshalb bin ich aus Guillaume Musso offen gestanden noch nicht ganz schlau geworden. Er scheint kein klassischer Thriller-Autor zu sein, es macht eher den Anschein, als ob er sich wie Andreas Eschbach in kein Genre pressen lassen zu wollen. Dennoch: Seine Bücher haben etwas, das mich reizt. Das war beim „Mädchen aus Brooklyn“ so, und das ist bei diesem ebenso. Auch das Cover sieht nicht wie ein klassisches Cover eines Thrillers aus (und man erkennt Thriller sofort am Bild der Frontseite eines Buches), und dennoch hat „Ein Wort, um dich zu retten“ einige Elemente, die ein Thriller hat (zum Beispiel eine Leiche).

Wir haben hier ein Buch im Buch, denn der Jungspund Raphaël Battaille schreibt gerade an einem Buch, das denselben Namen trägt wie der neueste Musso, wir wissen also eigentlich gar nicht, ob die Ereignisse, die im Buch passieren, real oder fiktiv sind. Musso lässt dem Leser irrsinnig viel Interpretationsspielraum – nicht nur hier, sondern auch am Ende. Offene Enden mag ich normalerweise gar nicht, aber hier ist es stimmig. Es passt zur Erzählung.

Und so flanieren wir flott und leichtfüßig durch den Plot, beseelt durch die Insellandschaft und dem interessanten Charakter Nathan Fawles, vorbei an einer groben Logiklücke und einem gröberen Ereignis, das nicht ganz in die Erzählung passt, aber sogar hier lässt uns Musso Raum für Interpretationen. Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.

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Daten zum Buch 

Autor: Guillaume Musso
Titel: Ein Wort, um dich zu retten
Originaltitel: La vie secrète des écrivains
Übersetzung: Bettina Runge, Eliane Hagedorn
Seiten: 336
Kapitel: 18 (+ Pro- & Epilog)
Erschienen am: 2. Juni 2020
Verlag: Pendo
ISBN: 978-3866124837
Preis Print: 16,99 Euro
Preis Digital: 12,99 Euro
(Preise können abweichen)

Rezensionsexemplar

[Rezension] Richard Laymon: Das Ende

Sierra County ist ein kleines beschauliches Städtchen in Kalifornien. Mit einer Universität und einem Fluss mit Strand. Der hiesige Sheriff heißt Rusty Hodges, sein Sohn und seine Schwiegertochter sind ebenfalls Gesetzeshüter. Als ein Pärchen, das mit Rusty befreundet ist, eine Kanutour am Fluss machen möchten, stolpern sie am Strand über ein zweites Pärchen – die Frau hat allerdings keinen Kopf mehr und der Mann rennt mit ebendiesem ins Wasser und verschwindet. Bass und Faye, das erste Pärchen, sind schockiert und rufen die Polizei. Hodges und seine Schwiegertochter Pac nehmen sich dem Fall an und befragen die beiden. Alls sie sie später am Tag abermals befragen wollen, sind sie spurlos verschwunden… Weiterlesen