[Rezension] Claire Douglas: Still alive – Sie weiß, wo sie dich findet

Libby und Jamie brauchen eine Auszeit. Sie sind gerade einmal neun Monate verheiratet, aber es waren turbulente Zeiten, deshalb entschließen sie sich, einen Haustausch zu machen, nachdem sie eine dementsprechende Anfrage in ihrem Briefkasten finden. Sie ziehen in das luxuriöse Ferienhaus der Heywoods in Cornwall – die Heywoods wiederum ziehen nach Bath in die Wohnung der zwei Halls. Ihre Tochter wird einer lebensrettenden Operation unterzogen und sie wollen in der Nähe des Krankenhauses sein. Libby genießt anfangs den Luxus, den sie so nicht gewohnt ist, aber nach und nach findet sie es gruselig in dem viel zu großen Haus. Überall stehen ausgestopfte Tiere, im Kinderzimmer steht seltsames Spielzeug und der Garten wird täglich von einem Mann durchquert. Kurz bevor die zwei abreisen wollen, kommt ihr Hund Ziggy mit einem Stück Stoff aus dem Garten zurück – es sieht aus wie ein Stück Unterwäsche von Mrs. Heywood und ist blutgetränkt … Weiterlesen

[Rezension] Elisabeth Norebäck: Das Schweigemädchen

Einst hatte sie eine Tochter, bis sie spurlos verschwand. Ertrunken sei sie, sagen alle – sie glaubt ihnen nicht. Heute, zwanzig Jahre später, ist Stella Psychotherapeutin, hat einen neuen Mann und einen Sohn. Die Familie ist glücklich, bis plötzlich Isabelle in Stellas Praxis auftaucht. Ist Alice, ihre verschwundene Tochter, von den Toten auferstanden? Denn es gibt ein paar körperliche Merkmale, die sie das glauben machen Stella verbeißt sich in dieser Idee – das hat sie schon einmal und wurde daraufhin in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Doch diesmal ist es anders, denkt sie. Keiner glaubt ihr. Wie damals. Die Situation bringt ihr Leben aus dem Gleichgewicht, die Familie ist nicht mehr glücklich. Und irgendwann glaubt Stella selbst, verrückt zu werden …

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[Rezension] Nina Laurin: Böser als du denkst

Oh Mann, was ist den jetzt passiert? Wie kommt mein Auto in einen Baum? Mir tut alles weh. Die Sanitäter fragen mich, ob ich mich an irgendetwas erinnern kann, aber ich habe keine Ahnung, was oder wie es passiert ist. Eine Gestalt, daran kann ich mich erinnern, da war eine Gestalt vor dem Unfall. Aber es ist alles so diffus, ich weiß nicht, wer oder was das war. Jetzt bin ich im Krankenhaus. Meine Adoptivmutter will mich aber bei ihr haben – aber ich will nicht zu Cynthia, kann mich aber nicht wehren. Mein Ex-Verlobter Milton ist auch da. Oh Mann, so viele Menschen, die ich eigentlich nicht sehen will. Lasst mich einfach in Ruhe. Und dann zappe ich in Cynthias Haus durch die Fernsehprogramme und erwische einen News-Channel. Mir stockt der Atem. Mord. Könnte mir egal sein, wenn mein Zwillingsbruder nicht der Hauptverdächtige wäre – fuck … Weiterlesen

[Vorschau #11] Diese Bücher werden demnächst rezensiert

Der Bücherstapel steht hier und wartet darauf, abgearbeitet zu werden. Folgende Bücher werden in den nächsten Wochen in Form einer Rezension auf dem Krimisofa veröffentlicht. Die Klappentexte habe ich schamlos von den Seiten der Verlagsgruppen Random House, Fischer, sowie den der Verlage dtv und HarperCollins.
Die Reihenfolge ist nicht endgültig, aber in der Regel wie hier dargestellt.. Die Rezensionstermine sind nur voraussichtlich – Änderungen vorbehalten.  Weiterlesen

[Rezension] Harlan Coben: In deinem Namen

Westbridge ist ein eher wohlhabender Ort in New Jersey. Es gibt keine Slums und keine Ghettos und Napoleon Dumas fühlt sich in seiner beruflichen Situation wohl, er will nicht befördert und nicht degradiert werden – dort wo er ist, hat er seine Ruhe. Und die braucht er auch, denn in seinem Privatleben steht die Uhr seit fünfzehn Jahren still, was ihn aber gleichzeitig rastlos macht. Vor fünfzehn Jahren starb sein Bruder und dessen Freundin, gleichzeitig verschwand Naps Freundin Maura spurlos, und er hat keinen Anhaltspunkt, wo sie sein könnte. Bis eines Tages sein Kollege Rex im Dienst erschossen wird und Mauras Fingerabdrücke gefunden werden … Weiterlesen

[Rezension] Yrsa Sigurdardóttir: DNA (Kommissar Huldar & Psychologin Freyja – Band I)

In Islands Hauptstadt Reykjavik wird eine Frau grausam ermordet, eine ihrer drei Kinder ist währenddessen im selben Zimmer und bekommt alles mit. Damit ist sie eine wichtige Zeugin; aber sie spricht nicht. Damit steht Huldar vor einer kniffligen Aufgabe. Ohnehin kann er nur wenig mit Kindern anfangen, weshalb sich andere damit befassen müssen, Stück für Stück Informationen aus Margrét herauszubekommen.
Wesentlich mehr Informationen hat unwissentlich der Funkamateur Karl, der seine Freizeit damit verbringt, mit Leuten aus der ganzen Welt zu funken. Eines Abends stößt er auf eine Funkerin, die Zahlenkollonnen durchgibt. Karl ahnt nicht, auf welch brisante Infos er hier gestoßen ist, denn die Zahlen sind mit Menschen verbunden – unter anderem mit der Ermordeten … Weiterlesen

[Rezension] S.L. Grey: Das Apartment

Seit bei Steph und Mark eingebrochen wurde, leben die zwei in Angst, da nützen auch die Sicherheitsmaßnahmen, die sie in ihrem Haus installiert haben, nichts. Als eine Freundin ihnen einen Urlaub zur Erholung vorschlägt, winken sie ab, weil sie sich so etwas nicht leisten könnten – bei der Möglichkeit eines Wohnungstauschs horchen sie allerdings auf und so macht sich das Paar von Kapstadt auf nach Paris. Doch bereits nach der Ankunft werden sie schlagartig ernüchtert, denn die Wohnung ist heruntergekommen und die Fenster offenbar auch noch zugenagelt, denn Sonnenlicht bekommen sie keines – die merkwürdige Nachbarin, die kaum Englisch spricht, macht die Sache nicht gerade besser. Als sie erfahren, dass die Petits, das Paar, mit denen sie die Wohnung tauschen, gar nicht in Kapstadt angekommen sind, wird es vollends mysteriös … Weiterlesen