[Rezension] B.C. Schiller: Böse Tränen (Levi Kant – Band #2)

Am Donaukanal in Wien wird eine Kinderleiche gefunden, beziehungsweise die Knochen davon. Daneben liegt ein Halstuch, in dem „Juli“ eingestickt ist. Levi Kant ist zwar kein aktiver Polizist mehr, aber er kennt eine Person, deren Tochter Juli heißt. Olivia ist Psychiaterin und vermisst seit fünf Jahren ihren Mann und ihre Tochter – die Tochter heißt Juli. Ist das tote Mädchen Juli? Kant arbeitet sich in den Fall hinein, er lässt ihn nicht mehr los, er muss herausfinden, wer das Mädchen ist und wer es getötet hat – und vor allem: wieso. Er bohrt und bohrt also; solange, bis er auf blaues Blut stößt … Weiterlesen

[Rezension] Andreas Gruber: Todesmal (Maarten Sneijder – Band #5)

Maarten Sneijder hat beim BKA gekündigt, nachdem seine Sonderkonditionen nicht vom BKA-Präsidenten akzeptiert wurden. Konditionen gegen das selbst der Europäische Gerichtshof aufschreien würde, weil sie so weitreichend sind, dass sie zum Teil gegen die Genfer Konventionen verstoßen. Nun kommt eine Nonne ins BKA-Präsidium und gesteht, dass in den nächsten sieben Tagen sieben Menschen sterben werden – an jedem Tag einer. Warum und weshalb verrät sie nicht. Sabine Nemez stößt beim Verhör auf Granit – sie rede nur mit einem: Maarten S. Sneijder. Doch selbst der ist mit dem Fall überfordert … Weiterlesen

[Rezension] Alex Beer: Der dunkle Bote (August Emmerich – Band 3)

Der düstere Herbst hat Wien im Würgegriff. Und dann geht auch noch ein Mörder um. August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter werden zu einem Tatort gerufen. Das Zimmer, in dem das Opfer gelebt hat, ist blutüberströmt und dem Ermordeten fehlt die Zunge. Warum so brutal, fragen sich Emmerich und Winter. Doch es soll nicht das einzige Opfer des Mörders, der sich selbst als den Antichristen sieht, bleiben. Und dann ist da noch Xaver Koch, der totgeglaubte Mann von Loise. Er misshandelt sie und die drei Kinder, behandelt sie wie den letzten Dreck. Doch er hat Ziele. Politische Ziele. Doch bevor er sich diesen widmet, muss er Emmerich beseitigen  …  Weiterlesen

[Rezension] Beate Maxian: Mord im Hotel Sacher (Sarah Pauli – Band IX)

Sarah Pauli, die Journalistin vom „Wiener Boten“, ist beim Frühlingsfest im Hotel Sacher, als sie ein streitendes Pärchen beobachtet. Kurz danach wird die Frau tot auf der Toilette gefunden. Sarah Pauli verfolgt die Sache journalistisch und geht der Geschichte der getöteten nach. Diese war Konditorin und in einer On/Off-Beziehung mit ihrem Chef Max Brücker – eben jenem Mann, mit dem sie sich stritt. War die Sache so einfach? Sarah recherchiert und recherchiert und landet irgendwann in der Welt der Blumen. Aber wie passt das alles zusammen? Sarah schmiedet eine Theorie, die selbst ihr Umfeld zurücklässt … Weiterlesen

[Rezension] Rhena Weiss: Der Kreis des Bösen (Michaela Baltzer – Band III)

Michaela Baltzer freut sich, endlich mal einen einfachen Fall zu übernehmen, denn ein Prostituiertenmord klingt wesentlich einfacher als der Gottesurteil-Fall, in dem eine wildgewordene Frau wahllos Männer tötet. Als ein zweiter und dritter Toter gefunden wird, kommt Baltzer aus den Gleichgewicht – die Fälle gehören nämlich alle zusammen. Dass Doris, die im Pflegeurlaub ist, durch einen blutigen Anfänger ersetzt wird und Valerie von ihr ausgezogen ist, macht die Sache nicht unbedingt besser. Also wieder ein Serienmörder, na gut. Aber lange tritt sie mit ihrem Team auf der Stelle, die Opfer wurden offensichtlich willkürlich ausgewählt und der hausinterne Psychologe Bernd ist gerade auf Reha am anderen Ende Österreichs. Eine knifflige Situation, in der Baltzer irgendwann selber ins Visier des Täters gerät …  Weiterlesen

[Rezension] Andreas Gruber: Rachewinter (Pulaski/Meyers – Band III)

Zwei Dachdecker beobachten und filmen ein Paar, das gerade Sex hat. Kurze Zeit später tötet der eine den anderen – und die zwei Spanner sind nur darüber verwundert, dass sie sich gerade an einem schwulen Pärchen aufgegeilt haben. Kurze Zeit später meldet sich der Täter bei Evelyn Meyers, die ihn vor Gericht verteidigen soll.
Walter Pulaski steht hingegen zur selben Zeit sechshundert Kilometer weiter vor einer Leiche mit einer Schere im Ohr. Ein Unfall, sagen alle – Mord, sagt Pulaski. Aber wie? Und wer? Er soll den Fall klären. Das sagt nicht sein Chef, sondern seine Tochter; denn der Tote war der Vater ihrer besten Freundin – und führte offensichtlich ein Doppelleben…  Weiterlesen

Rezension: Gerhard Langer: Gnädig ist der Tod (Michael Winter – Band I)

Michael Winter gibt den Fall Isabella Martin ab und widmet sich einem anderen, einem brisanten. Der ehemalige Wirtschaftsminister Österreichs wird getötet, buchstäblich ausgeblutet. Windisch war ein Strahlemann, einer der jüngsten Minister in der österreichischen Geschichte, rhetorisch gewandt, gut aussehend, Typ Lieblingsschwiegersohn – aber warum musste er sterben? Winter geht dem nach, gemeinsam mit seinem Team, darunter auch Julia, die junge Beamtin, die gerade von Niederösterreich nach Wien gewechselt ist. Die zwei verfolgen eine ganz eigene Spur, Winter vertraut seiner Intuition und stößt dabei auf einen Fall, der ihn nie losgelassen hat… Weiterlesen

[Rezension] Alex Beer: Die rote Frau (August Emmerich – Band II)

August Emmerich und Ferdinand Winter sind mittlerweile im „Leib und Leben“-Ressort der Wiener Polizei gelandet, befinden sich dort aber am unteren Ende der Nahrungskette. Denn sie müssen den ganzen Tag Protokolle transkribieren und Kaffee kochen. Dabei wurde gerade der Wiener Stadtrat Fürst ermordet – doch die zwei müssen stattdessen den Fall der Schauspielerin Rita Haidrich untersuchen, die mit einem Fluch bedacht sein soll. Über diesen Fall stoßen sie dann doch auf den Fall Fürst und finden eine Spur in politisch hochrangigen Kreisen – doch bevor sie merken, wie gefährlich die Sache ist, begeben sie sich selbst in Gefahr … Weiterlesen

[Q&A] Interview mit Alex Beer

Alex Beer hat letztes Jahr mit „Der zweite Reiter“ ihr erstes Buch herausgebracht und just den „Leo-Perutz-Preis“ eingeheimst und damit Andreas Gruber beerbt. Dabei ist sie nicht neu im Autorenrbusiness, denn als Daniela Larcher hat sie schon einige Bücher geschrieben. Jetzt hat sie auf dem Krimisofa Platz genommen und über ihre August-Emmerich-Reihe, ihre Inspirationen beim Schreiben und darüber, wie oft sie für einen Mann gehalten wird, gesprochen.  Weiterlesen

[Rezension] Alex Beer: Der zweite Reiter (August Emmerich – Band I)

Wien 1919, die Bevölkerung erholt sich gerade vom Ersten Weltkrieg, der vor einem Jahr zu Ende ging. Dennoch herrscht Hunger, Armut und die Kriminalität greift um sich, Schleichhändler machen die armen Leute noch ärmer. Als August Emmerich gerade mit seinem Assistenten Ferdinand Winter einem solchen Schleichhändler auf der Spur ist, stolpern die beiden über eine Leiche; alles sieht nach Selbstmord aus – bis sie in Erfahrung bringen, dass der Tote Kriegszitterer war und somit nicht in der Lage war, eine Schusswaffe zu bedienen. Also ermitteln Emmerich und Winter weiter, wenngleich nicht offen, da sie eigentlich den Schleichhändler dingfest machen sollen. Doch Emmerich hat Ambitionen, er will in die Abteilung „Leib und Leben“, also ermittelt er Tag und Nacht – bis bei ihm selbst die Handschellen klicken…  Weiterlesen